USB-LED-Fader in Rumänien
Elektronik und Mikrocontroller
Lustige Idee: einen Spielzeugtresor mit einem Mikrocontroller umrüsten, USB-Schnittstelle rein, und als Hacker-Spiel verschenken. Cool. 
Die Lessons in Electric Circuits scheinen eine wirklich gute — und mit ein mehreren tausend Seiten vor allem umfangreiche — Quelle für Elektronik-Grundwissen zu sein. Muss ich mir bei Gelegenheit nochmal aus der Nähe ansehen.
Interessantes Tutorial bei Lady Ada. Schön, sowas mal wirklich Schritt für Schritt zu sehen. Schade dass der Analyzer den die da benutzen bei $1200 Anschaffungswiderstand liegt. Und selbst der kleine Bruder davon ist noch bei $400. Zu viel zum spielen… schade dass die in dem Artikel nicht weiter auf das ‚guessing‘ eingehen.
Sich seine Visitenkarten selbst zu löten hat sicher was cooles. Das Design — es nutzt übrigens den gleichen USB-Treiber wie einige meiner Projekte — an sich ist aber interessant. Damit kann man sich jede Menge Kleinkram vorstellen der an USB nützliche oder nervige Sachen macht — und dabei kaum zu sehen ist. 
Seit ich vor etwa zehn Jahren meinen Hochgeschwindigkeits-Fotoblitzauslöser veröffentlicht habe werde ich regelmäßig angeschrieben. Erstaunlich viele Leute wollen mir das Ding abkaufen, eine Bauanleitung oder einen Nachbau haben. Ich habe die bislang alle vertröstet: dummerweise habe ich damals meinen Aufbau nicht dokumentiert, deshalb wäre ein Nachbau sehr schwierig. Und da ich mich jetzt mit Mikrocontrollern beschäftige — das Ding war damals noch aus diskreten Teilen gebaut — könnte ich das besser von Grund auf neu entwickeln. Einfacher, und mit deutlich mehr Funktionen.
Das wird wohl nicht mehr nötig sein.
Mein Projekt war immer noch in der Ideensammlungsphase, mit einem sehr hohen Irgendwann-Faktor. Immer wenn ich was gefunden habe was irgendwie in die Richtung ging habe ich mir das gesichert. Heute habe ich wieder was gefunden…
Das Projekt nennt sich Photoduino. Es kann alles was ich mir vorgenommen hatte, und sogar noch etwas mehr (z. B. einen zweiten Blitz steuern). Der einzige Unterschied ist, dass ich es mir unnötig kompliziert gemacht hätte indem ich die Schaltung komplett selbst gemacht hätte. Photoduino basiert auf einem Arduino. Das ist auch nicht schlechter als mein Ansatz, muss ich zugeben. Höchstens etwas teurer, dafür aber auch unkomplizierter.
Das einzige was ich mir hier noch als Betätigungsfeld denken könnte ist, wirklich ein eigenes Board dafür zu entwerfen. Mal sehen, wenn ich mal wieder keine Ideen für Bastelprojekte habe vielleicht… oder wenn ich selbst Bedarf an so einem Ding habe.
Aber auch wenn meine Projektqueue jetzt ein Element kürzer ist, sie ist noch lange nicht bei Null. 
Für eines meiner nächsten Mikrocontroller-Projekte wäre ein Funktionsgenerator hilfreich. Der muss nichts wildes können, eigentlich nur Rechtecke machen. Vielleicht wäre dies mal ein nettes Projekt zum Nachbauen…
Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich das nachbauen, so sinnlos cool ist das: ein selbstgebauter Taschenrechner für Berechnungen mit Binärzahlen. Würde sich prima neben meiner Uhr machen… 
Ich habe schon mehrere alte Tastaturen auf USB umgerüstet, insbesondere die Model M von IBM. Ob ich aber mit diesem Modell klar käme möchte ich bezweifeln. Die Software ist im wesentlichen die gleiche wie bei mir, aber die Hardware…? 