Ich gestehe: ich bin sowohl bei Amazon als auch bei eBay als Kunde registriert. Mea Culpa. ;-)

Vor knapp zwei Wochen habe ich einen Brief von Amazon bekommen, eine Zahlungsaufforderung. Da war die Rede von einem Monatsbeitrag für August. Da sind offenbar 29,99 Euro offen, plus 2,50 Euro für den Verzug. Was gekauft wurde stand da nicht, nur eine lange Zahl als Verwendungszweck.

Ich habe schon länger nichts mehr per Amazon gekauft, also habe ich per eMail eine Rückfrage gestellt. Mir wurde nur mit einem Textbaustein geantwortet, unter anderem stand da dass man sich den Fall ansehen und mich nochmal kontaktieren wollte. Zumindest letzteres ist nicht passiert. Bis Gestern ein zweiter Brief kam. Das gleiche, nur diesmal mit 5 Euro Verzugspauschale.

Also habe ich da angerufen. Nach einigem hin und her habe ich erfahren dass zwar mein Name und meine Postadresse stimmten, dass aber jemand mit einer anderen Mailadresse was bestellt hat. Die freundlichen Leute an der Hotline konnten mir auch sagen an welchem Tag die Bestellung getätigt wurde und was bestellt wurde: ein Brettspiel namens Azul. Ich war verunsichert. Das Spiel habe ich etwa um die Zeit gekauft, aber bei Amazon?

Eine Suche in meinen Mails hat ergeben dass ich das Spiel tatsächlich an dem Tag gekauft habe. Aber nicht bei Amazon, sondern bei eBay. Zu einem sehr guten Preis. Der war so gut dass ich erst überlegt habe ob das ein China-Klon sein könnte (ja, es gibt tatsächlich gefälschte Brettspiele), aber der Absendername und die Formulierung des Angebots sahen nicht danach aus. Der Anbieter hatte erst zwei Bewertungen. Das habe ich schon einige Male gesehen, dass Neulinge da sehr guenstig anbieten — vermutlich weil Käufer bei gleichem Preis lieber bei einem etablierten Verkäufer zuschlagen. Also: gekauft, per PayPal bezahlt, ein paar Tage später in Empfang genommen, ein paar Mal gespielt und im Regal verschwinden lassen.

Offenbar hat sich jemand bei eBay angemeldet, günstig Dinge verkauft, Geld und Empfängeradressen in Empfang genommen, dann Fake-Konten bei Amazon eingerichtet und die Ware per Monatsabrechnung an die Empfänger schicken lassen. Das fällt erst nach mehr als zwei Monaten auf, mittlerweile ist das Konto bei eBay gelöscht. Der Betrüger hat in meinem Fall etwa 20 Euro kassiert, und Amazon schickt die Rechnung an mich.

Da muss man erstmal drauf kommen. Ich würde auch eigentlich nicht damit rechnen dass Amazon frische Kunden auf Rechnung beliefert (das ist ja die „Monatsabrechnung“ wenn ich das richtig verstehe). Aber offenbar klappt die Masche…

Bin gespannt wie es damit jetzt weitergeht… ich werde mich wohl an die Polizei wenden müssen, mal fragen ob die mir zu einer Anzeige raten… :-(

TL;NR: Registriert euch bei der DKMS! Es ist einfach und sinnvoll.

Heute ist der 23. Oktober. Eigentlich hätte ich Heute was wichtiges vorgehabt. Das konnte leider doch nicht stattfinden, aber gut ist es trotzdem. Aber ich fang mal vorne an…

Vor einigen Jahren hat mein Arbeitgeber eine Aktion veranstaltet in deren Rahmen man sich bei der DKMS — die hiessen bis 2016 Deutsche Knochenmarkspenderdatei — registrieren lassen konnte. Das war total einfach: mit einem Wattestäbchen in der Mundschleimhaut rumkratzen, ein Formular ausfüllen, fertig. Nicht zuletzt weil in meinem Umfeld auch schon Leute an Leukämie (sprich: Blutkrebs) gestorben sind habe ich da teilgenommen. Und die Teilnahme wieder vergessen.

Vor zwei Monaten bekam ich einen Anruf. Eine freundliche Frage einer Mitarbeiterin der DKMS, ob ich denn noch zu einer Spende bereit wäre. Es gäbe einen Patienten mit kompatiblen Gewebemerkmalen, der würde sich über eine Spende freuen.

Ich habe mal einen Satz gehört der seinerzeit John Wayne zugeschrieben wurde: „Du sollst den Revolver nicht ziehen wenn Du nicht bereit bist ihn zu benutzen.“ Offenbar stimmt die Zuordnung nicht… sachdienliche Hinweise dazu nehme ich gerne an. Der Punkt ist: ich war mir klar was eine Registrierung bedeutet, dann noch einen Rückzieher zu machen wäre feige. Und unverantwortlich im Angesicht der Tatsache dass tatsächlich ein Patient auf eine Spende wartet.

Also ja.

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Alt vs. Neu
Alt vs. Neu

Es ist ziemlich genau sieben Monate her dass ich aufgeregt geschrieben habe dass das Internet kommt. Jetzt ist es da.

Heute Morgen sind tatsächlich zum ersten Mal Daten durch die Faser gegangen. Und der Unterschied ist wirklich bemerkenswert: im Bild sieht man oben die „50MBit“ die die Telekom per DSL Hybrid liefert, unten die 100MBit des neuen Providers, gemessen mit speedtest.net.

Ich schrieb ja schon im oben verlinkten Artikel dass der Glasfaserausbau bei uns als Community-Projekt gestemmt wurde. Von grossen Providern ist in unserer „strukturschwachen Region“ kein Angebot zu erwarten, und für die dürfte dieser Zug jetzt auch abgefahren sein.

Interessanterweise haben viele Leute aus dem Ausbaugebiet just in der Phase der Interessenbündelung Anrufe vom Rosa Riesen bekommen. So auch ich, etwa eine Woche vor Fristende. Das ist jetzt lange her, und ich kann nicht den genauen Wortlaut wiedergeben. Aber im Prinzip lief es wie folgt:

„Telekom hier, ich habe wichtige Informationen für Sie.“

„Ich bin gespannt.“

„Sie wissen dass die Telekom zur Zeit dabei ist in Ihrer Gegend den Glasfaserausbau voranzutreiben?“

„Ähm… nein, ist mir nicht bekannt. Interessant.“

„Ja, ich kann Ihnen anbieten dass wir Ihren aktuellen Vertrag umstellen sobald es soweit ist. Das sollte vier bis sechs Wochen dauern, dann kann ich Ihnen 100MBit anbieten.“

„Komisch, dass das gerade jetzt kommt. Und damit hätte ich nicht mehr gerechnet. Sie bieten wirklich Glasfaser an?“

„Ja, Glasfaser. 100MBit sind damit möglich.“

„Wie sollen denn innerhalb von vier bis sechs Wochen die Fasern verlegt werden? Das ist sportlich.“

„Wir legen die Faser bis an einen Verteiler, von da aus geht es dann über die bestehende Kupferleitung weiter. Das hat den Vorteil dass bei Ihnen zu Hause keinerlei Bauarbeiten anfallen werden.“

„Also bieten Sie mir keinen Glasfaseranschluss an sondern VDSL oder sowas?“

„Ja, so heisst das. Aber die Daten kommen per Glasfaser.“

Daraufhin bin ich etwas ungehalten geworden, wenn ich mich recht erinnere… :-x

Ich kann nur froh sein dass nicht zu viele Leute auf diese Anrufe reingefallen sind. Sonst hätten wir hier immer noch kein anständiges Netz.

Auch wenn die es vermutlich hier nie sehen werden möchte ich den Nachbarn hier nochmal danken die das Projekt angeschoben haben: Danke!

Das Internet wird eingepflügt
Das Internet wird eingepflügt

Wenn man so ländlich wohnt wie ich kann man sich leider nicht einfach darauf verlassen dass man halbwegs zeitgemäß mit Internet versorgt wird. Ich habe meinem Frust darüber in den letzten Jahren einige Male auch hier im Blog freien Lauf gelassen.

Einige Nachbarn haben sich heftig ins Zeug gelegt, und so gibt es hier jetzt einen sogenannten Buddelverein. Der Verein bringt die richtigen Leute an die richtigen Tische, plant Trassen und organisiert schlussendlich die Installation der für Glasfaser benötigten Leerrohre. Sobald das erledigt ist übernimmt ein lokaler Provider, schießt Fasern in die Rohre ein und bespielt das ganze dann mit zeitgemäßem Internet.

Das Bild da oben habe ich Heute aufgenommen. Das ist kurz vor der Grundstücksgrenze, ab da muss ich dann selbst den Spaten schwingen um die Leitung bis ins Haus zu kriegen. Bis alles fertig ist wird es noch ein paar Wochen dauern, aber die Hauptsache ist: es wird! :-D

Musikboxen

Musikboxen

Nur mal kurz, da ich gefragt wurde: ich habe zu Weihnachten eine Art MP3-Player für die Kinderzimmer gebastelt. Ist gut angekommen. :-)

Bislang standen da CD-Player. So rosa Plastikbomber aus der Spielzeugabteilung. Die haben aber in diesem Jahr das Zeitliche gesegnet, also musste ein Ersatz her. Erst gab es einen kleinen MP3-Player — so ein Jackentaschen-Ding — und Aktivboxen. Der Player liess zu wünschen übrig, und akkubetriebene Geräte sind für den stationären Einsatz eh untauglich.

Da sollten Geräte hin die anständig bedienbar sind, Musik mindestens vom Stick abspielen können. Besser vom Server. Vielleicht auch Internet-Stream-tauglich, aber das ist erstmal kein Muss.

Wenn man sich in den Läden — online oder offline — umsieht findet man da irgendwie keine Lösung. Vielleicht im High End Bereich, aber wie lange ein Gerät für mehrere hundert Euro im Kinderzimmer überlebt will ich mir nicht mal ausmalen.

Also selbst bauen.

LibreELEC ist eine erstklassige Kodi-Distribution, die habe ich schon auf mehreren anderen Geräten im Einsatz. Optimal läuft sie auf einem Raspberry. Also habe ich zwei Raspberry 3 B+ besorgt, und zwei 7″ Touch-Displays. Dazu ein rudimentäres Gehäuse ausgelasert. Fertig. :-)

Erstmal laufen die so gut, in Kombination mit kleinen Aktivboxen. Ein paar Pläne haben wir aber schon in der Schublade. So ist auch ein Einsatz als Wecker geplant, oder der Bau eines anständigen Gehäuses. Vielleicht sogar mit integrierten Boxen, als Boom-Box…

Ich halte immer die Augen auf was es so alles gibt um Brettspiele aufzupimpen. Gerade bin ich wieder auf eine interessante Sache gestoßen: auf Hero Forge kann man eigene Miniaturen gestalten.

Im Prinzip funktioniert das wie eine Ankleidepuppe. Man kann sehr viele Aspekte der Figuren konfigurieren, Kleidung und Zubehör auswählen. Am Ende kann man die Figur als STL-Datei runterladen, oder sie direkt als Druck in Auftrag geben. Dabei gibt es verschiedene Qualitaeten, von Plastik bis Bronze (!).

Leider ist die ganze Sache nicht billig. Als Download kostet jede Figur etwa $10, die Preise für ‚Hardware‘ reichen von $20 bis $100. So wäre man als Selbstausdrucker für einen Basis-Satz Colt Express (sechs Banditen, ein Marshall) schon $70 los. :-(

Wie die Qualität ist kann ich nicht beurteilen. Wirklich gekauft habe ich noch nichts. Selbst gedruckt habe ich bislang nur den Gouda-Golem für Maus und Mystik, aber der hat mir schon nahegelegt mich noch etwas mit dem Finetuning des Druckers zu beschäftigen… ;-)

Ordentlich

Ordentlich

Ich hatte ja schon von der Handykonsole geschrieben die ich mir für mein neues altes Auto (VW Passat 3BG) gebastelt habe. Die hat mir ein Arbeitskollege gedruckt, den eigentlichen Handyhalter hatte ich damals aus Holz gebastelt. Jetzt habe ich ein neues Telefon, da habe ich einen neuen Halter auch direkt aus — mittlerweile meinem eigenen — 3D-Drucker gezogen.

Was ich gerne noch in der Nähe gehabt hätte ist eine USB-Steckdose, damit ich direkt auch aufladen kann. Das geht natürlich über den Zigarettenanzünder, aber wie man so schön sagt: Wenn man erstmal einen Hammer in der Hand hat sieht alles aus wie ein Nagel. :-D

Ich habe also den Hammer in Form meines Druckers, in Kombination mit FreeCAD konnte ich damit einen Blindstopfen aus dem Armaturenbrett nachbauen.

Aus einem billigen Autoladegerät habe ich die Elektronik rausgepult, Kabel angelötet und die grell-blaue durch eine schwächere rote — passend zur Instrumentenbeleuchtung — ersetzt. Mit etwas Schrumpfschlauch und einem Tropfen Heißkleber passt die kleine Platine sauber in den Ausschnitt in meinem Stopfen.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, finde ich. Die Oberfläche die das Druckbett dem Stopfen verpasst hat entspricht zwar nicht exakt den benachbarten Schaltern, ich bin mir aber sicher dass das erst beim zweiten Hinsehen auffällt.

Ich bin zufrieden. :-)

Wenn man lange genug in der Wikipedia surft kommt man auf echt merkwürdige Artikel. Mein Fundstück des Tages: Die Melassekatastrophe von Boston.

Bei der Melassekatastrophe von Boston am 15. Januar 1919 barst ein mit Melasse gefüllter Tank, worauf sich sein Inhalt als bis zu neun Meter hoher Schwall über die Bostoner Innenstadt ergoss. 21 Menschen verloren ihr Leben.

Dass das noch nicht verfilmt worden ist… :-D

Über kurze Umwege kommt man von dem Artikel übrigens zur Londoner Bier-Überschwemmung. Und ich lasse jetzt besser die Finger vom Browser…

Nach langer zuverlässiger Tätigkeit musste ich leider meinen alten Passat aus dem Rennen nehmen. Der wäre dieses Jahr 22 Jahre alt geworden, somit hat der seinen Dienst mehr als geleistet.

Als Ersatz habe ich mir einen neuen alten Passat besorgt. Der ist erst 14, hat also — hoffentlich — noch ein paar Jahre vor sich. :-)

Sockel am Armaturenbrett

Sockel am Armaturenbrett

Der neue ist also aus 2003, und somit ein sogenannter „Volkswagen Passat B5 GP (Typ 3BG)„. Als der klein war hatte er eine ziemlich umfangreiche Ausstattung. Unter anderem war da ab Werk eine Vorrichtung für ein Handy drin. Davon war jetzt nur noch der Sockel übrig.

Für den alten Passat hatte ich im Laufe der Zeit mehrere Handykonsolen gebastelt. Erst gefräst, später gelasert. Im neuen wollte ich auch wieder eine haben, allerdings fehlte da so eine praktische Fläche an der man was festschrauben kann. Der Sockel — sowie die damalige Handyvorrichtung — wurde von VW verbaut, stammt aber offenbar vom Hersteller Cullmann. Man findet passende Gegenstücke auf eBay, komischerweise werden die aber zu Preisen gehandelt die an 100 Euro ran reichen — insbesondere komisch da man daran dann die Handygeneration „Nokia 6210“ unterbringen kann, keine modernen Smartphones.

Der 3D-Druck auf einem Dummy

Der 3D-Druck auf einem Dummy

Also habe ich mich mal als Designer betätigt und mir ein Teil aus einem freundlichen 3D-Drucker gezogen. Die Masse habe ich vom Sockel abgenommen, und nach etwas Beschäftigung mit FreeCAD hatte ich das Modell das ich als STL exportieren konnte.

Den vorderen Teil habe ich mir dann nochmal mit passenden Löchern aus Sperrholz gelasert und schwarz lackiert. Das Ergebnis ist gewohnt kantig, tut aber genau was es soll. Das Telefon ist sicher untergebracht und im Blickfeld, unten am Halter ist Platz für ein Ladekabel. Und vor allem fällt der Blick jetzt nicht mehr auf den unbestückten Sockel.

Das endet bis jetzt noch an einem einfachen Zigarettenanzünder-Adapter, aber da habe ich schon eine Idee zu… ;-)

Da ich gefragt wurde: hier sind die Dateien nach denen ich gedruckt habe. Viel Spass damit.

The following morning the weather was so foul it hardly deserved the name, and Dirk decided to call it Stanley instead.
Stanley wasn’t a good downpour. Nothing wrong with a good downpour for clearing the air. Stanley was the sort of thing you needed a good downpour to clear the air of. Stanley was muggy, close, and oppressive, like someone large and sweaty pressed up against you in a tube train. Stanley didn’t rain, but every so often he dribbled on you.
Dirk stood outside in the Stanley.
(Douglas Adams in The Salmon of Doubt)

Diesen Monat hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit mir London anzusehen. Ich war beruflich dort, tagsüber also beschäftigt. Abends bin ich ziemlich viel rumgelaufen und habe mir Dinge angesehen. Eine ziemliche Nerd-Tour war das: Drehorte von Sherlock, The IT-Crowd, James Bond… und nebenbei natürlich eine Menge beeindruckende Gebäude.

Auf dem Flug dorthin habe ich gelesen und mich über den oben zitierten Teil aus The Salmon of Doubt (Lachs im Zweifel) amüsiert. Als großer Hitchhiker-Fan lag es also nah, im Rahmen der Nerd-Tour das Grab von Douglas Adams zu besuchen. Ich hätte damit gerechnet dass der an seinem letzten Wohnort in Amerika bestattet wurde, aber er liegt auf dem Highgate Cemetary im Norden Londons.

Nur durch den Zaun gelinst

Nur durch den Zaun gelinst

Ich nahm also die U-Bahn und stieg an der Station Archway aus. Von da bin ich — da ich nicht wusste wo der Eingang war mit einem Umweg — durch ein Wetter gelaufen das exakt… Stanley war. :-D

Am Tor angekommen traf ich den Friedhofswärter, der gerade dabei war abzuschließen. Am nächsten Tag könnte ich wiederkommen, ab 10:00 Uhr hätte der Friedhof geöffnet. Ich musste mittags am Flughafen sein, also würde da nichts raus werden. Er hat seine Triumph warmlaufen lassen, sich dabei noch mit jemandem unterhalten. Dabei ist ihm wohl aufgefallen dass ich wie ein begossener Pudel da stand und nicht wusste was ich stattdessen tun sollte. „Ey, Mate!“ Wenn ich durch den Park gehen würde könnte ich durch den Zaun das Grab von Karl Marx sehen. Ich habe ihm gesagt dass das nicht meine Art von Autor ist, und dass ich eher auf die Bücher von Douglas Adams stehe. „Yeah, me too.“ Er stieg auf seine Maschine und war weg.

Ich lief also durch Stanley zurück zur U-Bahn und fuhr unverrichteter Dinge wieder in die Innenstadt.

Abends im Hotel hatte ich dann noch eine weitere Gelegenheit mich zu ärgern: etwa 300 Meter vom Eingang des Friedhofs entfernt hätte ich — im Rahmen meiner Nerd-Tour — vermutlich die Möglichkeit gehabt meinen Frust mit einem Glas Cider runterzuspülen. Da wäre das Angel Inn gewesen, seinerzeit die Stammkneipe von Graham Chapman:-(