Heute ist mir noch ein sinnvolles Feature eingefallen mit dem man mein Dulcimer-Projekt aufmotzen könnte: eine ROT13-Funktion. :-D

Die jüngeren unter uns werden damit vielleicht noch keinen Kontakt gehabt haben, daher zur Auffrischung: ROT13 ist eine Art ‚Verschlüsselungsalgorithmus‘ bei dem einfach alle Buchstaben des Alphabetes um 13 Stellen verschoben werden. Der Gag daran ist, dass man mit der gleichen ‚Verschlüsselung‘ auch wieder entschlüsseln kann, da das Alphabet bekanntermassen 26 Buchstaben hat (auf Minderheiten wird keine Rücksicht genommen).

Darauf gekommen bin ich als ich gesehen habe dass es für iPads einen ROT13-Tastaturaufkleber gibt. Mit Dulcimer könnte man das in Elektronik realisieren. Ich stelle mir vor dass man per Jumper oder per Tastendruck auf ROT13-Modus umschalten kann, und fortan jeder gedrückte Buchstabe ‚verschlüsselt‘ an den Rechner geschickt wird.

Nyorear Vqrr, nore fvr vfg rf jreg hztrfrgmg mh jreqra… :-)

Eine Uhr die dazu gebaut wurde, Besucher zu verwirren? Genial! Man braucht lediglich eine gut ablesbare Uhr mit Sekundenzeiger, nach Möglichkeit eine die laut tickt. Daraus baut man eine Uhr die immer noch exakt die Zeit anzeigt, deren Sekundenzeiger aber offenbar sehr willkürlich springt… :-)

Octopart

Octopart

Vor ein paar Wochen habe ich mal Ordnung in meine Elektronik-Bauteile gebracht und alles in einem Partkeepr erfasst (ich schrieb ja schon mal dass ich den interessant finde). Da hätte ich Octopart gut brauchen können.

Das ist eine Suchmaschine für elektronische Bauteile. Man gibt einfach den Hersteller oder die Bezeichnung ein, und das Ding liefert einem alle Infos die man braucht: wo man die Dinger einkaufen kann ist für Privatnutzer vielleicht zweitrangig, aber die Kurzbeschreibungen und vor allem die Datenblätter sind unter Umständen Gold wert. Auch die Tatsache dass man ähnliche Bauteile vorgeschlagen kriegt, oder dass Synonyme aufgezählt werden unter denen man eventuell findet was man braucht.

Hier zum Beispiel mal eine Suche nach der Echtzeituhr die ich in meinem Aquariencomputer verbaut hatte: DS1307.

Sehr cooles Werkzeug!

Jetzt muss ich mal überlegen ob man das vielleicht sogar direkt mit dem Partkeepr verheiraten kann…

Ich nutze den Blog mal um eine Frage in die Runde zu stellen. Hier lesen ja einige Elektronik-Bastler, vielleicht kann mir einer einen Tip geben.
Ich bin wieder einmal dabei eine Schaltung zu planen. Nichts kompliziertes. Wieder was mit USB, basierend auf einem ATmega8. Die Herausforderung: das Ergebnis sollte möglichst klein sein. Den Controller habe ich im TQFP-32-Gehäuse. Da würde ich gerne auf den ISP-Stecker zum programmieren verzichten. Auf dem Controller kann man auch einen Bootloader unterbringen, so dass ich den später per USB programmieren können sollte.
Die Frage ist: wie kriege ich den Bootloader elegant auf den Controller?
Ich habe Gestern schon probiert ob ich so ein Klemmen-Kabel vom Bus Pirate oder vom Logic Sniffer an den Controller anschließen kann. Also bevor der eingelötet ist. Sieht nicht nach einer guten Methode aus: getestet habe ich das nicht, aber ich glaube dass ich mit den Klemmen nicht nur einen einzelnen Pin erwische. Außerdem ist die Gefahr ziemlich hoch die Pins damit abzubrechen.
Ich habe gesehen dass es Adapter mit ZIF-Sockel für TQFP-Gehäuse gibt, das ist wohl der professionelle Weg. Die kosten aber auch professionell — zwischen 130 und 200 Euro. Selbst wenn ich sowas per eBay direkt in China bestelle sind es noch 30 Euro, das ist reichlich wenn ich nur zwei Controller damit versorgen will. Und dann könnte ich immer noch nur die eine Gehäuseform damit verarbeiten, wenn ich mal einen Tiny programmieren will stehe ich wieder vor dem Problem.
Also:

  • Extra Platine zum Programmieren machen und den Controller nur temporär auflöten?
  • Zusätzliche Pads auf der späteren Platine vorsehen in die nur zum Programmieren kurzzeitig Kontakte eingelötet werden können?
  • Nachsehen ob es noch kleinere Klemmen gibt als die vom Logic Sniffer?

Oder wie? Ich bin für jeden Tip dankbar…