ScreenshotAuf der Schatenseite gibt es wieder einen neuen Artikel zu einer Firefox-Extension. Diesmal geht es um GreaseMonkey, unbestritten eine der mächtigsten Erweiterungen für den Browser.

Nebenbei habe ich an der Stelle auch mein erstes eigenes User-Script für den GreaseMonkey untergebracht. Damit erhält jede Textarea in HTML-Seiten einige Buttons wie im nebenstehenden Bild. Damit kann die Größe der Box verändert werden. Sehr praktisch, wenn man längere Texte in zu kleine Boxen eingeben will.

Bestimmt ist den meisten, die sich etwas für Arcade-Spiele interessieren der Name Puzzle Bobble ein Begriff. Oder Bust-A-Move. Oder Frozen Bubbles.

Das sind alles Umsetzungen eines ebenso einfachen wie fesselnden Spielprinzips. Mir sind allein von Frozen Bubbles zwei Implementierungen (Linux und Symbian) bekannt, Puzzle Bobble gibt es mindestens als Automatenspiel und als Java-Spiel auf dem Handy. Neu ist mir die Flash-Implementierung für das kleine Spiel zwischendurch. Gut gelungen, wirklich originalgetreu. Leider nur für einen Spieler, aber das tut der Sache keinen großen Abbruch…

Unzumutbar!Nachdem ich meinen digitalen Videorecorder (VDR) jetzt auf einen eigenen Rechner ausgelagert habe, muß ich mal eben begeistert auf das Plugin vdr-taste hinweisen (habe ich zwar schon mal gemacht, aber jetzt kenne ich es auch ‚live‘): Wenn man beim Zappen über eine Sendung stolpert bei deren Genuß Rezeption man akute Angst um das Oberstübchen haben müßte, reicht die Auswahl des passenden Menüpunktes, und man wird nie wieder davon belästigt. Stattdessen bleibt der Schirm schwarz — abgesehen von dem freundlichen Hinweis — und nach ein paar Sekunden wird automatisch der Kanal gewechselt.

Genial, und heutzutage nicht weniger als unverzichtbar!

Die Linux-Distribution Debian — bzw. deren Macher — werden oft als ‚religiös‘ tituliert. Der Grund ist der unerschütterliche Glaube an freie Software und die damit untrennbar verbundene GPL. Der aktuelle Newsletter enthält aber einen Absatz der so aussieht als die Distribution sich selbst ein Bein stellt:

Gehören GPL-Programme nach Non-Free? Adrian Bunk bemerkte, dass alle unter der GNU GPL lizenzierten Programme nach Non-Free verschoben werden müssten, da die GPL-Lizenz selbst nicht verändert werden dürfe. Glenn Maynard erklärte, der einzige Grund, warum der GPL-Text in Main erlaubt sei, bestehe darin, dass das Beilegen des Lizenztextes eine fundamentale, unvermeidbare Bedingung für den Vertrieb von Software überhaupt sei.

Wer nach der Überschrift und vielleicht auch in anbetracht der allgemeinen Nachrichten der letzten Tage und Wochen etwas geistlicheres erwartet hat, sollte auch diesen Absatz des Newsletters auf sich einwirken lassen:

Christliche Debian-Distribution. Raphaël Pinson berichtete über die Anfänge von Ichthux, einer angepassten Debian-Distribution (Custom Debian Distribution, CDD), die sich auf Christentum und freie christliche Projekte konzentriere. Sie überlegten derzeit, eine offizielle CDD zu werden, die somit in das Debian-Projekt integriert werden würde.

Ich bin (wenn man mal von Überzeugungen wie die Eingangs genannte) absieht kein besonders religiöser Mensch. Trotzdem respektiere ich es, wenn jemandem sein — wie auch immer gearteter Glaube — wichtig ist. Das ist nebenbei bemerkt auch eine der Eigenschaften, die ich an dem verblichenen Papst bemerkenswert fand. Ich habe allerdings weder eine Idee, warum jemand eine ‚Christliche Distribution‘ ins Leben ruft, noch was damit gemeint sein soll. Leider schweigt sich auch die Homepage des Projektes darüber aus. Unter dem entsprechenden Stichwort verbirgt sich nur der Text des christlichen Glaubensbekenntnisses. In der FAQ schien im ersten Moment die Antwort zu stecken, aber Pustekuchen:

Q: You guys have done a great job on creating this joke distro
A: We’re glad you think we did a great job, but this is a real distro….

Kann mir das jemand erklären?!?

Ich habe zwar Gestern als ich mich mit den Extensions beschäftigt habe auch von Greasemonkey gelesen, wußte aber nicht so recht wozu ich das brauchen könnte. Es handelt sich dabei um eine Firefox-Extension, mit der für bestimmte Seiten eigene DHTML-Stücke definiert werden können. Man kann also praktisch seine eigenen JavaScripte auf fremden Seiten ausführen.
Die Seite GreaseMonkeyUserScripts hat mir jetzt doch ein paar Ideen verschafft wozu das gut sein könnte: Man kann über diesen Mechanismus beispielsweise Werbung oder andere unerwünschte Inhalte ausfiltern, Fundstellen sortieren, kaputte Inhalte reparieren und ähnliches.
Ich habe die Extension noch nicht installiert, aber vermutlich werde ich das früher oder später auch mal ausprobieren…

Auf bash.org hat jemand namens @insomnia den Anfang einer Kurzanleitung zur Gentoo-Installation gegeben.

< @insomnia> it only takes three commands to install Gentoo
< @insomnia> cfdisk /dev/hda && mkfs.xfs /dev/hda1 && mount /dev/hda1 /mnt/gentoo/ && chroot /mnt/gentoo/ && env-update && . /etc/profile && emerge sync && cd /usr/portage && scripts/bootsrap.sh && emerge system && emerge vim && vi /etc/fstab && emerge gentoo-dev-sources && cd /usr/src/linux && make menuconfig && make install modules_install && emerge gnome mozilla-firefox openoffice && emerge grub && cp /boot/grub/grub.conf.sample /boot/grub/grub.conf && vi /boot/grub/grub.conf && grub && init 6
< @insomnia> that’s the first one

Für nicht-Kenner des Metiers: Gentoo ist eine Linux-Distribution, die aber nicht wie die meisten anderen einfach durch ein Installationsprogramm eingerichtet wird. Um Gentoo zu installieren booted man von einem anderen Medium und führt dann ‚von Hand‘ eine Reihe von Schritten durch. Dies sind die Schritte bis zum ersten Reboot.
Mich würden die beiden anderen Kommandos interessieren… :-)