Auf bash.org hat jemand namens @insomnia den Anfang einer Kurzanleitung zur Gentoo-Installation gegeben.

< @insomnia> it only takes three commands to install Gentoo
< @insomnia> cfdisk /dev/hda && mkfs.xfs /dev/hda1 && mount /dev/hda1 /mnt/gentoo/ && chroot /mnt/gentoo/ && env-update && . /etc/profile && emerge sync && cd /usr/portage && scripts/bootsrap.sh && emerge system && emerge vim && vi /etc/fstab && emerge gentoo-dev-sources && cd /usr/src/linux && make menuconfig && make install modules_install && emerge gnome mozilla-firefox openoffice && emerge grub && cp /boot/grub/grub.conf.sample /boot/grub/grub.conf && vi /boot/grub/grub.conf && grub && init 6
< @insomnia> that’s the first one

Für nicht-Kenner des Metiers: Gentoo ist eine Linux-Distribution, die aber nicht wie die meisten anderen einfach durch ein Installationsprogramm eingerichtet wird. Um Gentoo zu installieren booted man von einem anderen Medium und führt dann ‚von Hand‘ eine Reihe von Schritten durch. Dies sind die Schritte bis zum ersten Reboot.
Mich würden die beiden anderen Kommandos interessieren… :-)

Besonders da ich im Moment über eine ISDN-Leitung im Netz bin, betrifft mich ein Artikel auf BoingBoing: Jailed for using a nonstandard browser.
Offenbar hat in London jemand auf einem Rechner mit Solaris 10 den Text-Browser Lynx benutzt um eine Spende für die Tsunami-Opfer zu leisten. Der fleißige Admin der Seite auf der die Spende abgegeben werden sollte (British Telecom) hat natürlich sofort Lunte gerochen, als ihm im Logfile des Servers der User-Agent Lynx auffiel. Er hat das ganze für einen Angriff gehalten und die Polizei alarmiert, die den edlen Spender ausfindig machte und verhaftete. :-(
Bis auf weiteres scheint es also eine gute Idee zu sein, sich auf die Benutzung der großen – und im Vergleich zu z. B. Lynx leider auch schwerfälligen – Standard-Browser zu beschränken… oder zumindest sollte man seinem User-Agent beibringen, sich als großer Standard-Browser bei den Seiten zu melden…
(via ProLinux)

Hier ein Link auf ein sehr gutes Paper zur vim-Benutzung für Fortgeschrittene: Power ‚Vim‘ Usage: Tips & Tricks for Everyday Editing. Das ist eine Begleitschrift zu einer Rede bei einer Linux-Konferenz, aber man kann es trotzdem sehr gut lesen.
Ich denke, daß da auch für diejenigen was bei sein dürfte, die den vim schon seit längerem benutzen. Mir persönlich waren zum Beispiel die Auto-Vervollständigungs-Optionen rund um [CTRL+P] nicht geläufig…

BBspot hat die beiden Marktführer auf dem Browsermarkt verglichen. Die Methoden sind… äh… ungewöhnlich, aber wenn jemand ‚möge der Bessere gewinnen‘ sagte: er hat. ;-)

Stereotypical User

Internet Explorer – Brain dead newbie. Loves pop-ups, viruses, and spyware. Just wants to „surf the Internet and check my email.“ Oblivious to alternative lifestyles. Seeks help from „computer smart“ nephew.

Firefox – Proselytizing ubergeek. Loves freedom, choice, and tabbed browsing. Just wants to „improve mankind with Open Source Software.“ Oblivious to market forces and the power of money. Seeks other geeks to join in on the evangelism.
Both are equally annoying.

Advantage – Even