Von Modellbauern die sich mit Raketen beschäftigen habe ich schon öfter gehört, das ist ein cooles Hobby. Was Copenhagen Suborbitals bastelt ist eine ganz andere Größenordnung, aber immer noch erfrischend weit weg von der NASA…
Excellent…
Heute hat Excel mich irgendwie an das Stück ‚Gleichzeitig? Das kann ich nicht‘ von Foyer des Arts erinnert. Danke für diesen Ohrwurm, Microsoft… 
… und Morgen die ganze Welt
Vorhin habe ich auf VOX einen mittelmäßigen Film gesehen, den ich irgendwie besser in Erinnerung hatte. Zwischendurch lief natürlich Werbung, unter anderem eine Vorschau auf eine weitere dieser unsäglichen Casting-Shows. Irgendwann die Tage startet ‚X Factor‚, ein Abklatsch einer gleichnamigen britischen Sendung, die wiederum ein Plagiat einer weiteren… naja, lassen wir das.
Weshalb mir das auffiel? Eine Aussage der Moderatorendarstellerin, ich glaube es war Sarah Connor. Ich kann das jetzt nur aus dem (schlechten) Gedächtnis wiedergeben, habe dem VDR mal den Auftrag gegeben das weiter zu beobachten. Wenn er das einsammelt gebe ich das hier wörtlich wieder. Sinngemäß sagte sie:
Wir suchen jemdanden der Deutschland im Sturm erobert. Und Morgen vielleicht die ganze Welt!
Der VDR hat mir das Zitat nochmal geliefert:
Wir suchen jemanden der Deutschland im Sturm erobern kann. Und vielleicht danach sogar die ganze Welt.
Man muss kein Historiker sein um zu wissen an was diese Aussage angelehnt ist. Die allwissende Müllhalde schreibt folgendes im Artikel über Hans Baumann:
Nach Auskunft von Frau Elisabeth Baumann entstand das Lied ‚Es zittern die morschen Knochen‘ mit den berüchtigten Versen ‚Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt‘ 1932 während einer Wallfahrt Hans Baumanns nach Neukirchen bei Heiligenblut. Damals war er Mitglied im katholischen Bund ‚Neu Deutschland‘. Große Karriere machte dieser Text ab 1934 in den Organisationen der NSDAP. Er gehörte zu den Standardtexten der Hitler-Jugend und der SA und wurde zum Pflichtlied des Reichsarbeitsdienstes. Baumann selbst nutzte es aufgrund seiner einflussreichen, beruflichen Stellung in der Reichsjugendführung sehr effektiv. 1993 setzte das Landgericht Hannover das Lied auf die Liste der verbotenen, nationalsozialistischen Kennzeichen.
Dass das einer Moderatorin im Kampf um vollständige Sätze rausrutscht kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen. Aber wie viele Leute haben das aufgenommen, ausgesucht, abgenickt und zusammengeschnitten bevor damit Werbung für die Sendung gemacht wird? Absolut unverständlich… 
Traditioneller irischer Toast
Angeblich zumindest:
Work like you don’t need the money,
Love like you’ve never been hurt,
Dance as if no one were watching,
Sing as if no one were listening,
Screw like it’s being filmed,
And drink every glass like it’s your last.
Irgendwie kriege ich schon wieder Durst… 
Motorroller…
… bringt Oatmeal auf den Punkt:
Hey Bill, check out my new Vespa! It’s just as dangerous as riding a motorcycle, but instead of looking cool while I ride it I look like I gave my testicles their own little minivan!
Naja, zugegeben: ganz so schlimm finde ich es dann doch nicht. Aber Voraussetzung ist ein cooler Roller: klassische Vespa, Schwalbe… oder noch besser Lambretta, Zündapp Bella oder Heinkel Tourist. Nicht diese China-Plastikbomber…
Photofunia
- Anzeigetafel
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Fans
Wenn man sich ein wenig mit einem Programm wie Gimp auseinandersetzt braucht man diesen Dienst vielleicht nicht. Die Idee ist aber nett, und mit ein paar Klicks kann man bei Photofunia hochgeladene Bilder verfremden.
Dabei stehen etwa 150 verschiedene Vorlagen zur Verfügung. Man wählt einfach eine aus, lädt ein Bild hoch, und bekommt ein neues Bild in das das hochgeladene mehr oder weniger gut eingearbeitet ist. Einige der Vorlagen erzeugen sogar bewegte Bilder, so erhält man zum Beispiel ein animiertes Bild eines brennenden Fotos. Dabei wird nicht nur das hochgeladene Bild in ein anderes reinkopiert, man sieht sogar die Reflexionen der Flammen an zerknitterten Stellen des brennenden Fotos. Das ist also schon etwas aufwändig gemacht.
Ach ja, über die abgebildete Maschine will ich übrigens auch bei Gelegenheit nochmal einen Artikel schreiben. Hatte ich ja schon mal in Aussicht gestellt… 
Ein Hoch auf Bremsenreiniger!
Mein Heutiger Tool-Time-Gruß geht an: Bremsenreiniger.
Disclaimer: Wer öfter schraubt wird hier nur müde lächeln, aber für mich als Laien war das echt eine Offenbarung! 
Ich hatte den eigentlich gekauft um an meinem Motorrad (ja, ich habe es nicht lange ohne ausgehalten… nach über einem Jahr ist das Ding jetzt eigentlich ansehnlich genug dass ich es hier auch mal vorstellen sollte…) die Ursache von Fehlzündungen zu finden. Die haben sich auch anders eingrenzen lassen, also habe ich damit Heute mal das gemacht was der Hersteller sich gedacht hat: Teile gereinigt.
Zwar keine Bremsen, aber das Zeug ist irre bei Fettschmutz. Bestimmt haben die in Villariba auch damit gespült. Und nicht nur Fett: auch Aufkleberreste gingen damit weg wie nix.
Es ging um ein Fahrrad das ich mir herrichten will. Einige Teile waren ranzig mit altem Fett. Nicht nach dem Reiniger: auch das richtig ekelig klebrige Zeug hat der einfach weg gespült. Also nicht aufsprühen, einwirken lassen und schrubben, sondern einfach so weg gespült. OK, für die feine Nacharbeit habe ich dann doch nochmal mit dem Lappen gerubbelt, aber das war ein Kinderspiel, denn das ehedem klebrige Fett hat keine Gegenwehr mehr geleistet. Das sah wirklich so aus wie in mancher Werbung, nur dass ich es da nicht geglaubt hätte… 
Dann den Aufkleberresten an den Kragen: erst nach alter Väter Sitte mit Heißluftgebläse und Lappen. Dann, nur mal zum Testen, mit dem Reiniger. Die Kleberreste hat der zwar nicht einfach weg gepustet, aber nach kurzem Einwirken (eine Sekunde etwa) konnte ich mit dem Lappen das meiste wegputzen. Nach einem zweiten Durchgang war von den Klebern nichts mehr zu sehen. Vom Reiniger auch nicht: der verdunstet sehr schnell und ohne Rückstände.
Mein Fazit: ein irres Zeug. Und noch dazu billig: die große Sprühflasche hat im Mopedladen 3,95 Euro gekostet. Sowas darf in keiner Werkstatt fehlen!
Webkit
Nachdem ich darauf hingewiesen wurde ist mir auch bewusst geworden dass sich mein letzter Beitrag so liest als ob ich ein Problem mit Webkit hätte. Das ist definitiv nicht so. Das ist eine erstklassige Engine, und ich hätte absolut nichts dagegen wenn die auch in den Firefox (mein Standard-Browser) übernommen würde.
Ich weiß auch dass Webkit regelmäßig ganz vorne mit dabei ist wenn es um die korrekte Umsetzung von Standards oder die Performance der Darstellung geht. Webkit war sogar die erste Browser-Engine die ohne Probleme sowohl den Acid2- als auch den Acid3-Test bestanden hat.
Wie gesagt: ich hätte die Engine auch gerne im Firefox. Allerdings muss ich sagen dass dieses Verlangen nicht so groß ist dass ich den Firefox dafür in Rente schicken würde. Der hat — schon alleine durch die Plugin-Geschichten — einfach Vorteile die ich nicht missen möchte.
Dass die Darstellung von pdfmyurl.com ähnlich wie die von MobileSafari nicht fehlerfrei ist dürfte zumindest bei dem Webdienst daran liegen dass da einfach nicht alle Darstellungsmerkmale umgesetzt werden müssen, weil die Ausgabe nun mal nicht interaktiv zum Browsen erfolgt. Könnte ich mir zumindest vorstellen. OK, das erklärt nicht warum die mobil-Version von Safari das nicht umsetzt.
Wie auch immer: ich weiß dass Webkit das besser kann. Nur damit das klar ist… 
HTML und PDF
Während ich mich beim aktuellen Windows-Browser über 20 von 100 Punkten lustig machen konnte bringt es dieser Dienst immerhin auf 28. Der Firefox an dem ich gerade sitze schlägt sich wacker mit 94 von 100 Punkten. Acid2 schaffen aktuelle Browser eigentlich ohne großes Aufsehen, auch hier zeigt der Dienst aber schwächen: dass der Smiley auf dem Seitenumbruch landet kann man nicht kritisieren. Wohl aber, dass er eine Brille hat die irgendwie an den Visor von Commander Geordie LaForge erinnert.
Nochmal in der Wikipedia nachgesehen, da entspricht die Ausgabe am ehesten dem Bild das MobileSafari erzeugen würde.
Irgendwie ist das aber auch kein Wunder. Die PDF-Ausgabe von pdfmyurl.com sagt in den Properties dass sie mit einer Software namens wkhtmltopdf gerendert wurde. Das ‚wk‘ im Namen deutet darauf hin dass dieses Tool (und somit der Webdienst) genau wie Safari mit Webkit arbeitet.
Langer Rede kurzer Sinn: Dass das Ding die Acid-Tests nicht mit fliegenden Fahnen besteht ist schade, aber zu verschmerzen. Viel wichtiger ist: ich habe mit wkhtmltopdf ein neues Tool kennengelernt das mir vielleicht nochmal nützlich sein kann. Und wenn jemand bis hier durchgelesen hat, nicht nur ich. 
Webseiten als PDF
Klar kann man Webseiten auch zu PDFs machen indem man sie in eine Datei druckt und das entstehende Postscript in PDF konvertiert. Oder direkt mit einem PDF-Drucker. Mit pdfmyurl.com geht es aber auch ohne weitere Werkzeuge. Und zur Not sogar wenn man die gewünschte Seite auf direktem Weg nicht erreichen kann…



