Vor einiger Zeit habe ich hier mal was zum Wort Schibboleth geschrieben. Heute hat e-Tobi auf einen — wie immer grandiosen — XKCD-Comic hingewiesen in dem die praktische Benutzung dieses Wortes — wenn auch zielgruppenorientiert abgewandelt — demonstriert wird. 
Batman im Laufe der Zeit

Bewertungen, Ausgaben und Einnahmen
Ich hatte drüber nachgedacht ob es sich überhaupt lohnt für den fünften und den sechsten Teil nochmal den Weg zum DVD-Player anzutreten, also habe ich mal in der IMDB nachgesehen wie die Filme so bewertet sind. Das Urteil bis zum vierten Teil deckt sich mit meiner Einschätzung, also werden die letzten beiden dann wohl auch noch angesehen.
- Batman (1989): 7,6
- Batmans Rückkehr (1992): 6,9
- Batman Forever (1995): 5,4
- Batman & Robin (1997): 3,5
- Batman Begins (2005): 8,3
- The Dark Knight (2008): 8,9
Ach ja, da ich eh dabei war habe ich mir auch angesehen wieviel die Macher für die Filme ausgegeben haben und was sie dafür bekommen haben. Auch das bietet die IMDB, zumindest näherungsweise, und das sieht man jetzt auch in dem Graphen. Somit ist der vierte Teil wohl der einzige mit dem sie (zurecht, wie ich finde) Verlust gemacht haben.
Oh, und um die Bewertung richtig einschätzen zu können: Batman & Robin hat eine Bewertung von 3,5. Mal wahlfrei ein paar andere Filme rausgesucht die allgemein nicht unter Oscarverdacht stehen, in der Reihenfolge in der sie mir eingefallen sind:
- Conan, der Barbar (1982): 6,8
- Star Trek V: Am Rande des Universums (1989): 5,0
- Plan 9 aus dem Weltall (1958): 3,6
- Die Supernasen (1983): 3,8
- Tante Trude aus Buxtehude (1971): 2,5
- Elvira – Herrscherin der Dunkelheit (1988): 5,3
- King Kong gegen Godzilla (1974): 5,7
- Angriff der Killertomaten (1978): 4,3
Nach meinem kurzen Brainstorming habe ich also einen (in Worten: einen!) Film gefunden der bei IMDB schlechter abschneidet als dieser… beeindruckend, irgendwie… 
Die Macht im Wohnzimmer: Logitech Harmony 885

Logitech Harmony 885
Glücklicher war ich komischerweise mit einer Medion MD 41169, für nicht mal acht Euro gab’s die bei Feinkost Albrecht. Die hat einfach genau das getan was sie sollte, unbekannte Codes konnte man direkt von einer anderen Fernbedienung abnehmen.
Vor ein paar Wochen hat hier aber so ein neumodischer Schnickschnackfernseher Einzug gehalten, nebst eines dazu passenden Blu-Ray-Players. Den Fernseher konnte ich mit der Medion noch — wenn auch mehr schlecht als recht — bedienen, mit dem Player ging gar nichts. Um sämtliche Codes zu lernen bietet die kleine dann doch nicht genug Speicherplatz. Also wieder nach was neuem umsehen…
Im Unterhaltungselektronikfachhandel meines Vertrauens (ich bin da sehr vertrauensselig) fiel mir die ‚Volksfernbedienung‘ Logitech Harmony 300 ins Auge. Sieht solide aus, und mit 25 Euro ist die auch nicht unverschämt teuer. Zu Hause dann erstmal recherchiert. Man braucht eine spezielle Software um die zu konfigurieren, wenn man kein Microsoft-Betriebssystem hat muss man ja erstmal sicherstellen dass das Ding läuft. Es gibt eine freie Software mit der die Harmony-Serie betankt werden kann, allerdings funktioniert die (noch) nicht mit dem 300er Modell. Die größeren sind aber gleich deutlich teurer… naja, mal sehen was die Bucht bietet. Ich habe für meine Harmony 885 samt Ladeschale keine 60 Euro bezahlt, war dafür aber zuversichtlich dass die alles kann was ich möchte. In Testberichten von 2005 kostete die noch 250 Euro, für den Preis sollte die einigen Gegenwert bieten geboten haben.
Wie bei allen Harmony-Fernbedienungen erfolgt die Konfiguration über eine Webanwendung. Ab Werk funktioniert das nur mit proprietären Betriebssystemen, es gibt aber mit Concordance auch ein freies Tool mit dem die Daten von der Webseite in die Fernbedienung gebracht werden können. Der Weg ist dabei interessant: die Webseite schickt einem eine Datei, die wird gespeichert und mit Concordance per USB an die Fernbedienung geschickt. Die Antwort von der Fernbedienung schickt das Tool dann wieder an die Webseite, welche daraufhin die nächsten Schritte anbietet (das ganze ist hier ausführlich beschrieben). Coole Lösung — auch wenn ich ehrlich gesagt lieber ein komplett lokales Tool zur Konfiguration hätte. Aber so geht es auch.
Meine Gerätschaften werden vollständig unterstützt, auch meinen MPD und meinen VDR (Howto) kann ich mittels LIRC sauber fernbedienen. Und das ganze sogar aktivitätenbasiert: mit einer einzigen Taste kann ich einfach wählen was ich machen will. „DVD sehen“, „MP3 hören“, „Fernsehen“. Die Fernbedienung merkt sich welche Geräte an und welche aus sind, so schaltet sie jeweils die benötigten Geräte ein und alle anderen aus. Und darüberhinaus werden auch am Verstärker und am Fernseher direkt die richtigen Eingänge gewählt, so dass selbst ein größerer Gerätepark gut zu bedienen ist.
Ach ja, einen Haken hatte der Kauf per eBay dann doch: eine Taste funktioniert nur wenn man sehr nachdrücklich an die Sache herangeht. Ich werde mir mal diese Reparaturanleitung zu Gemüte führen und sehen ob ich dem Abhilfe verschaffen kann. Ansonsten ist die Welt aber mit dieser Fernbedienung schön. Und wenn ich irgendwas doch nicht konfiguriert kriegen sollte werde ich im — erstaunlich gut besuchten — Forum um Rat fragen.
Ordentliche DVD-Verwaltung?
Bedingt durch günstige Kurse auf eBay ist in der letzten Zeit meine Sammlung von DVDs sprunghaft angestiegen. Sogar einige Blu-Rays tummeln sich mittlerweile in den Stapeln. Gestern hat sich meine bessere Hälfte darüber lustig gemacht dass ich einen Film gekauft habe den wir schon lange in der Sammlung haben. Das waren zwar nur zwei Euro, muss aber trotzdem nicht sein. Mein Siebhirn taugt nachgewiesenermassen kaum als Datenbank, also muss vielleicht was elektronisches her… am Besten webbasiert, damit das flexibel zu nutzen ist. Und mit Integration von Datenquellen wie der IMDB, damit auch Cover und Inhalte angezeigt werden.
Früher hatte ich für den Zweck mal ein Tool namens ‚Power Movie List‘ im Einsatz. Das Projekt scheint aber gestorben zu sein, alle brauchbaren Reste sind offenbar nachhaltig aus dem Netz getilgt worden. Zumindest finde ich nichts mehr. Die einzige Alternative die ich auf die Schnelle dingfest machen konnte ist videoDB. Aber zum einen fühlt sich auch das irgendwie merkwürdig an (kann ich leider nicht begründen), zum anderen ist auch hier der letzte Release anderthalb Jahre her.
Bevor ich jetzt auf eine potentielle Leiche setze frage ich mal in die Runde: sicher hat der eine oder andere mitlesende Nerd auch seine Filme in einer Datenbank. Gibt es da was empfehlenswertes?
Windows erfordert Ihre Anmeldeinformationen
Wer mag ich wohl sein? Rumpelstilzchen?!?
Ach ja, die Blase ist nach einer Weile rückstandsfrei verschwunden. Keine Ahnung was mir das sagen sollte.
Ich bin sozial
Naja, ein gewisses soziales Verhalten ist im IRL bestimmt eine gute Idee. Online bin ich kein grosser Fan von sogenannten ’sozialen Netzwerken‘. Wenn ich mich umhöre glaube ich aber dass ich mit der Haltung unter den Computer-viel-Nutzern zu einer erstaunlich kleinen Gruppe gehöre. Ich schreibe in ein paar themenbezogenen Foren, lese auch noch in ein paar weiteren. Bookmarks nutze ich äusserst selten, und zu Twitter, Facebook & Co. habe ich einfach keinen Bezug (wobei das bei Facebook und den VZ-Netzen ein allgemeines Gruselgefühl ist, die habe ich noch nie ‚von innen‘ gesehen).
Langer Rede kurzer Sinn: viele Leute nutzen das, deshalb ist hier ab sofort unter jedem Artikel ein Block mit Icons, mit deren Hilfe können die Artikel woanders weiterverwurstet werden. Benutzt habe ich dazu SexyBookmarks, die Installation ist absolut simpel und alles wichtige ist per Oberfläche konfigurierbar.
Ich habe die Dienste eingebunden die in meinem beschränkten Überblick eine Rolle spielen. Fehlt noch was wichtiges?
Woher der Name Apple kommt
Aw damn I had it told to me that the origin of „Apple“ and specifically its logo was a coded reference/tribute to Alan Turing and his chosen method of suicide… Especially seeing as originally it was in rainbow colours…
It’s a reference to how you start out in a walled garden, but they kick you out as soon as you do something they don’t like, even though you never understood the rules.

Interessant ist übrigens was die allwissende Müllhalde über das Logo schreibt. Schade dass die nicht bei der ersten Version geblieben sind. Ich glaube wenn ich Apfel-Produkte in Benutzung hätte würde ich versuchen mir das reinlasern zu lassen… allerdings sehe ich weiterhin keinen Grund der Firma mein Geld zu geben, und meinen alten Newton 2000 habe ich nicht mehr im Einsatz.
6502: Happy Birthday nachträglich
Das Ding hat in verschiedenen Varianten seinerzeit Geräte befeuert die allesamt einen Platz in der Hall of Fame der Kleincomputer verdient haben. Um nur einige zu nennen: Commodore PET, VC20 und C64 nebst Diskettenstation VC1541, Apple II, die 8-Bit-Computer von Atari, ebenso die Spielekonsolen Atari 2600, NES und SNES.
Ich habe seinerzeit auf einem Schneider CPC464 angefangen. Der wurde von einem Z80 getrieben, hatte also keine Verwandschaften mit dem Geburtstagskind. Bei mir hat 6502-Hardware erst erstaunlich spät Einzug gehalten. Vor etwa zehn Jahren hat mir jemand eine Kiste Computerkram geschenkt. Darin war ein kaputter C64 (den ich dann als Gehäuse für meinen C64@1GHz benutzt habe, eine 1541 die ich auch noch auf Lager habe, sowie ein Atari 2600 in der Darth-Vader-Edition (also ohne Holzimitatgehäuse). Für letzteren habe ich mir dann auch noch ein paar wichtige Spiele besorgt: Pacman, Asteroids und Space Invaders müssen dann schon sein. 
Ach ja, und vor zwei Wochen hat bei uns eine Super Nintendo Konsole Einzug gehalten. Knapp 20 Jahre nach Markteinführung kann meine bessere Hälfte jetzt Super Mario World auf dem grossen TFT-Fernseher spielen… 
Ach ja, und wer tapfer bis hierher gelesen hat wird durch einen besonderen Link entlohnt: es ist ein wahrscheinlich ebenso sinnlos wie cool, auf jeden Fall ist es aber beeindruckend. Jemand hat sich die Mühe gemacht, einen Emulator für den 6502 zu schreiben. In JavaScript. Mit einer visuellen Darstellung der internen Zustände, will sagen: mit Leiterbahnen die entsprechend der Arbeit des Prozessors eingefärbt werden. Das ganze nennt sich Visual 6502 und ist… einfach nur irre.
Stolperstrick in der Shell
Eigentlich fühle ich mich in Unix-Shells halbwegs zu Hause. Trotzdem gibt von Zeit zu Zeit eigentlich einfache Situationen die mich verwirren. Heute war es wieder mal so weit: ein Kollege wunderte sich dass eine Datei von einem Skript nicht kopiert wurde. Quelle sowie Ziel waren les- und beschreibbar, also alles in bester Ordnung. Allerdings gab es eine Fehlermeldung, die aber meiner Meinung die Kopie nicht verhindern sollte.
Um das mal einfach nachzustellen:
$ touch quelle log
$ chmod 444 log
$ cp quelle ziel >> log
zsh: permission denied: log
Natürlich ist das Logfile so nicht beschreibbar. Trotzdem hätte ich damit gerechnet dass die Datei kopiert würde. Wurde sie aber nicht. Weder auf AIX in der ksh, noch in anderen Shells die ich auf anderen Betriebssystemen ausprobiert habe. Hätte ich damit rechnen müssen?
LTE: Man darf gespannt sein
Nach wie vor habe ich zu Hause immer noch das Problem einer echt dürftigen Internetanbindung. Ich bin immer noch in den Fängen des rosa Riesen, und das beste das der im Moment bei uns bieten kann ist EDGE für 40 Euro im Monat. In den letzten Wochen habe ich öfter von Nachbarn gehört dass man mit einer zusätzlichen Antenne mittlerweile bei uns auch UMTS über Vodafone kriegen kann. Offenbar ist mein Leidensdruck aber noch nicht groß genug, ich habe immer noch Hemmungen ein Antennenkabel durch das Dach zu verlegen.
Jetzt keimt Hoffnung auf: Vodafone hat angekündigt, noch in diesem Jahr die neue Technik LTE einzuführen. Da gäbe es dann für meine 40 Euro 10GB bei 7,2MBit, oder für etwas mehr Kohle bis zu 50MBit. Mir persönlich gefällt die Vorstellung von 15GB bei 21,6MBit für 50 Euro.
Allerdings bleibt die Frage wann so eine Anbindung auch bei uns verfügbar wird. Auf turbo-internet.de kann ich rausfinden dass wir offenbar nicht zu den ersten Postleitzahlengebieten gehören. Wo aber wirklich der Ausbau geplant ist kriege ich da offenbar nicht raus…


