Übersetzungsfehler, schön beschrieben bei Heise:

So stehen im ersten Kapitel die Sätze: „Für Steve Jobs beginnt der Aufstieg zum strahlenden Olymp der Erfinder mit dem Bericht über zwei Elternpaare und die Kindheit in einem Tal, das gerade lernte, wie man Silikon in Gold verwandelt“. Gemeint ist jedoch nicht das „Silicone Valley“ in der Nähe Los Angeles, wo die Pornofilm-Industrie stark vertreten ist, sondern das „Silicon Valley“ bei San Francisco.

Seit wir im letzten Jahr unser Internet über Vodafone beziehen bin ich damit eigentlich erstaunlich zufrieden. Gerade ist mir ein weiterer Vorteil gegenüber der Telekom aufgefallen: wenn man das monatliche Freivolumen (immerhin 10GB gegenüber 5GB beim Rosa Riesen) überschreitet kriegt man nicht einfach das Gefühl eines kaputten Internets, Die ‚Drosselung‘ des Traffics auf 64kBit erfolgt offenbar per Packet Dropping, das führt dazu dass bspw. das Laden einer eBay-Suche eine Minute und länger dauern kann, und dabei die Hälfte der Bilder nicht mitgeladen werden weil der Browser sich Timeouts einbildet. Gefühlt ist man tatsächlich mit einem analogen 56kBit-Modem besser unterwegs als mit eingeschalteter Drosselung bei der Telekom.

Aber ich schweife ab.

Ein Angebot das man nicht ablehnen kann

Ein Angebot das man nicht ablehnen kann

Im laufenden Abrechnungszeitraum haben wir offenbar erstmalig das Volumen gerissen (das geht tatsächlich auch ohne Filesharing). Bei Vodafone läuft das dann so dass man beim Browsen auf eine freundliche Hinweisseite umgeleitet wird. Die erklärt einem die Situation, sagt bis wann man unter Umständen mit 64kBit leben müsste und bietet einem an, das Volumen per Klick zu erhöhen. Eine Gnadenfrist, praktisch. Zehn Euro für ein weiteres GB, zwanzig für 5GB. Einfach klicken, die Internetverbindung durchstarten und weitersurfen.

Genau so will man das.

Naja, eigentlich will man DSL, und man will schnell und ohne Volumenbegrenzung surfen können. Aber wenn man schon mit UMTS und Volumenbegrenzung leben muss ist das so vermutlich ideal umgesetzt. Ein weiterer Punkt an dem die Telekom sich gerne mal eine Scheibe abschneiden könnte…

Seit ich davon gehört habe bin ich davon überzeugt dass Test Driven Development eine sehr gute Sache ist. Gerade habe ich mir eine halbstündige Videopräsentation namens ‚Malen nach Zahlen‘ angesehen in der der Ansatz sehr schön gezeigt wird. Insbesondere der letzte Teil hat mich begeistert. Von Selenium hatte ich schon gehört. Webrat war mir neu, und Cucumber sieht geradezu aus wie Science Fiction — der utopischen Sorte… :-)

Dummerweise hatte ich noch nicht die Gelegenheit, mal wirklich Erfahrungen in dem Bereich zu sammeln. Beruflich beschäftige ich mich seit ein paar Jahren mit einem System das alles andere als testbar ist. Und privat sind die meisten meiner Entwicklungen kleinere Skripte, oder kleine Änderungen an bestehenden Projekten. Die größeren Sachen sind Mikrocontroller-Projekte, wenn mir jemand sagt wie man da (sinnvoll) TDD anwenden kann waere ich sehr dankbar.

Ich schiebe schon länger zwei Ideen für Projekte vor mir her die sich vielleicht eignen… mal sehen ob und wann ich dazu komme…

Auf einem ziemlich frisch installierten Linux-System, noch ohne Bildbearbeitung:

rschaten% gimp bild.jpg
zsh: correct gimp to vim ? ([Y]es/[N]o/[E]dit/[A]bort)

Also Postscript habe ich schon mit VI bearbeitet, aber das geht dann sogar mir zu weit… :-D

Ngram mit Sinn :-)

Heute habe ich eine nette Funktion von Google kennen gelernt: Ngram. Damit kann man sehen in welchen Jahren bestimmte Phrasen besonders häufig benutzt wurden. Als Datenquelle dienen die Google Books.
Wir haben am Wochenende überlegt ob die Redewendung ‚Sinn machen‚ gutes Deutsch ist. Dazu ist so ein Graph schon eine brauchbare Grundlage (auch wenn ich mittlerweile der Ansicht bin dass eine Formulierung fehlte).

Ich nutze den Blog mal um eine Frage in die Runde zu stellen. Hier lesen ja einige Elektronik-Bastler, vielleicht kann mir einer einen Tip geben.
Ich bin wieder einmal dabei eine Schaltung zu planen. Nichts kompliziertes. Wieder was mit USB, basierend auf einem ATmega8. Die Herausforderung: das Ergebnis sollte möglichst klein sein. Den Controller habe ich im TQFP-32-Gehäuse. Da würde ich gerne auf den ISP-Stecker zum programmieren verzichten. Auf dem Controller kann man auch einen Bootloader unterbringen, so dass ich den später per USB programmieren können sollte.
Die Frage ist: wie kriege ich den Bootloader elegant auf den Controller?
Ich habe Gestern schon probiert ob ich so ein Klemmen-Kabel vom Bus Pirate oder vom Logic Sniffer an den Controller anschließen kann. Also bevor der eingelötet ist. Sieht nicht nach einer guten Methode aus: getestet habe ich das nicht, aber ich glaube dass ich mit den Klemmen nicht nur einen einzelnen Pin erwische. Außerdem ist die Gefahr ziemlich hoch die Pins damit abzubrechen.
Ich habe gesehen dass es Adapter mit ZIF-Sockel für TQFP-Gehäuse gibt, das ist wohl der professionelle Weg. Die kosten aber auch professionell — zwischen 130 und 200 Euro. Selbst wenn ich sowas per eBay direkt in China bestelle sind es noch 30 Euro, das ist reichlich wenn ich nur zwei Controller damit versorgen will. Und dann könnte ich immer noch nur die eine Gehäuseform damit verarbeiten, wenn ich mal einen Tiny programmieren will stehe ich wieder vor dem Problem.
Also:

  • Extra Platine zum Programmieren machen und den Controller nur temporär auflöten?
  • Zusätzliche Pads auf der späteren Platine vorsehen in die nur zum Programmieren kurzzeitig Kontakte eingelötet werden können?
  • Nachsehen ob es noch kleinere Klemmen gibt als die vom Logic Sniffer?

Oder wie? Ich bin für jeden Tip dankbar…