Achtung: Der folgende Link führt auf eine Seite mit Bildern die, sagen wir, nicht jedermanns Sache sind!

Ich bin mir nicht sicher, was ich darüber denken soll: Irgendjemand hat einen Webserver in einen toten Frosch eingebaut. Einerseits ist das unter dem Gesichtspunkt ‚weil es geht‘ eine coole Idee, andererseits bin ich überhaupt kein Freund davon, mit Tieren Schabernack zu treiben. Auch nicht mit toten. Damit spielt man nicht! Wenn dieses Tier nur für eine technische Spielerei sein Leben gelassen hat gehören die Macher meiner Meinung nach bestraft.

Hintergrund: Das ganze basiert auf dem Experiment, mit dem Luigi Galvani 1786 herausgefunden hat daß die Muskeln im Bein eines toten Frosches bei Berührung mit einem metallischen Gegenstand zucken. Jetzt haben irgendwelche Bastler — ich bin mir nicht sicher ob das unter Wissenschaft oder Kunst laufen soll — einen Mini-Webserver in den Körper eines toten Frosches eingebaut. Über die ausgelieferte Webseite (die ist soweit ich weiß nicht allgemein im Internet zu erreichen) können die Beine des toten Tieres auf Klick ‚aktiviert‘ werden.

Das ist lustig: Bei einer Präsentation die der Chef des ukrainischen Ablegers von Microsoft halten wollte gab es Probleme mit seinem Tablet-PC. Gerettet wurde die Veranstaltung durch einen anwesenden Thinkpad mit einem installierten Linux und OpenOffice. Das berichtet zumindest Slashdot, und die Kommentare zu dem Artikel sehen nicht nach Ente aus… :-D

Mit Hacks für den Nachwuchs meine ich an dieser Stelle keine Skript-Kiddies. Hacks sind ja nicht nur Einbrüche in Computersysteme, sondern vielmehr allgemein die kreative Anwendung von Technik. Genau das fördert die Seite Howtoons.

Man findet dort eine Reihe von Bastel-Anregungen, die leicht nachvollziehbar sein dürften. So baut man sich aus Gegenständen die in jedem Haushalt zu finden sind einen Elektromotor oder eine Luftkanone (die man woanders unter dem Namen Airzooka kaufen kann). Die Anleitungen stehen in Form von Comics zur Verfügung, darüberhinaus gibt es da eine Reihe von Videos in denen man fertige Aufbauten ansehen kann.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke daß die Seite unter der Rubrik not safe for work läuft: Geek Fantasies sieht im ersten Moment aus wie eine beliebige Schmuddelseite im Netz. Auf den zweiten Blick zeichnet sie sich aber durch ein auffälliges Fehlen von Anmelde-Links aus. Es gibt also nur die fünf Vorschau-Videos auf der Startseite.

Die halten aber, was der Name Geek Fantasies verspricht: Die darstellenden Damen treten praktisch in den Hintergrund, wichtig sind der Spielzeugroboter, die Rollenspiel-Würfel oder die Star-Wars-Episode-3-Tickets mit denen lasziv gewunken wird. :-D

Nobody expects the spanish inquisition!

Slashdot berichtet, daß die kommende Windows-Version weniger häufig die sogenannten ‚Blue Screens‘ (aka. BSOD, ‚Blue Screen of Death) anzeigen soll. Stattdessen soll es — und ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich das für einen schlechten Scherz halten soll — zusätzlich sogenannte ‚Red Screens‘ geben, mit denen dann wirklich schwerwiegende Fehler gemeldet werden sollen.

Schön, wenn eine neue Betriebssystemversion neue Features bringt die Stärken der Vorgänger auszubauen versteht. Der Meinung sind auch einiger der Kommentatoren:

They also fail to mention the 3rd kind of failiure: the purple screen of death. Happens when longhorn bsods and rsods at the same time. psod is part of microsoft’s new „quantum crash“ technology, which is another added feature to longhorn.

Dass die allseits bekannte Suchmaschine Google viel mehr kann als einfach nur zu suchen ist leider vielen Benutzern unbekannt. Unter anderem kann sie als Taschenrechner verwendet werden: Eine einfache Suche nach 42+23 liefert das korrekte Ergebnis, auch komplexere Berechnungen oder Umrechnungen wie 1,97 meter in feet sind möglich.

Daß Google es aber auch mit dem unter Anhalter-Fans bekannten Supercomputer Deep Thought aufnehmen kann war mir neu: Auch eine Suche mit dem Inhalt the answer to life, the universe, and everything liefert das korrekte Ergebnis! :-)

Unzumutbar!Nachdem ich meinen digitalen Videorecorder (VDR) jetzt auf einen eigenen Rechner ausgelagert habe, muß ich mal eben begeistert auf das Plugin vdr-taste hinweisen (habe ich zwar schon mal gemacht, aber jetzt kenne ich es auch ‚live‘): Wenn man beim Zappen über eine Sendung stolpert bei deren Genuß Rezeption man akute Angst um das Oberstübchen haben müßte, reicht die Auswahl des passenden Menüpunktes, und man wird nie wieder davon belästigt. Stattdessen bleibt der Schirm schwarz — abgesehen von dem freundlichen Hinweis — und nach ein paar Sekunden wird automatisch der Kanal gewechselt.

Genial, und heutzutage nicht weniger als unverzichtbar!

Eines vorweg: Dieser Beitrag ist nichts für Nicht-Techniker und für schwache Nerven… :-)

Ich bin vorhin über del.icio.us auf einen seltsamen Link gestoßen. Das ist nichts ungewöhnliches, aber der Link als solcher war ungewöhnlich. Es gab erstmal eine Fehlermeldung, weil das System von del.icio.us mit dem Link nichts anfangen konnte wollte. Genaueres Hinsehen enthüllte, daß in dem Link die folgende Zeichenkette vorkam:

data:image/png;base64

Das Ende tut nichts zur Sache, aber sowas macht neugierig, oder?

Bevor ich den kompletten Link poste, eine Warnung: Es handelt sich hier um seltsame Technik. Ich habe keine Ahnung, von welchen Browsern das unterstützt wird, und was es mit anderen Browsern macht. Klicken auf eigene Gefahr! Eigentlich denke ich aber nicht, daß das gefährlich ist. Ich wollte es nur erwähnt haben. Ich habe es mit dem Firefox unter Linux probiert.

OK, also. Ich präsentiere: Den Link! Ich empfehle vor dem Klicken einen Blick auf die Statusleiste.

Krank, oder? Ich wußte nicht, daß man binäre Daten in URLs unterbringen kann…
Das animiert natürlich zu eigenen Spielereien. Erstmal ein Test: data:text/plain;base64,aHVodQo=
Wer sagt’s denn? :-)
Na gut, aber jetzt was größeres (und vor allem binäres): noch ein Test

Ich habe keine Ahnung für was diese Technik sinnvoll eingesetzt werden könnte. Für Hinweise bin ich dankbar…

Beim Schreiben ist mir doch noch eine Idee gekommen, wofür das zu benutzen wäre. Auch wenn das von Webmastern wahrscheinlich nur ungern gesehen wird…

Surrealistisch, oder? :-D