Ich kann mich daran erinnern, als Kind das so betitelte Buch von Janosch gelesen zu haben. Ich erinnere mich auch, dass ich es damals schon ziemlich doof von dem Bären und dem Tiger fand, einfach so los zu gehen um einen Schatz zu finden. Aussichtslos.

Heutzutage geht das für jedermann sehr treffsicher: das Zauberwort heißt Geocaching.

Vor zwei Wochen hat mich ein Arbeitskollege auf meinen Spaß an Rätseln angesprochen nachdem er meine neue Armbanduhr (das ist eine andere Geschichte :-) ) sah. Er hat sich an einem Cache namens Frauengeflüster (GC1YVD1) die Zähne ausgebissen und mir das Rätsel zugeschickt. Eine Herausforderung. Ich habe auch eine Weile drauf gestarrt, aber nachdem ich ihm die Lösung schicken konnte war ich neugierig — und habe mir mal sein GPS-Gerät ausgeliehen.

Heute habe ich mir dann mal direkt zwei Caches ausgesucht die nur ein paar Kilometer von hier liegen. Das Garmin eTrex an den Kinderwagen gebunden, und mit der Kleinen und dem Hund los geschoben. Früh übt sich, und so… :-)

Unter tatkräftiger Hilfe meiner Tochter — sie hat mich regelmäßig durch „Wauwau“ sagen darauf aufmerksam gemacht dass wir den Hund dabei hatten — haben wir dann auch beide Micros gefunden. Insgesamt eigentlich sogar vier, denn an den angegebenen Koordinaten war jeweils nur ein Hinweis auf den eigentlichen Cache. Weil es so schön war, und wir eh in dem Ort, haben wir Nachmittags dann direkt noch einen dritten ‚mitgenommen‘.

Mein erster Eindruck bestätigt das was ich mir vorher schon dazu gedacht habe: ein netter Zeitvertreib. Draußen an der frischen Luft, und nicht selten auch unter Einsatz des Denkapparates. Das ganze dann garniert mit etwas Technik, und es kommt eine faszinierende Freizeitbeschäftigung dabei raus. Und nicht zuletzt kommt man so an Orte die man sonst in den meisten Fällen wohl nicht zu Gesicht bekommen hätte.

Mir scheint, ich muss bei Gelegenheit mal in ein geeignetes GPS-Gerät investieren. Das Garmin aus dem Auto taugt nicht, da es keine Koordinaten anzeigt oder verarbeitet. Ich könnte aber mein Nokia N800 eh mal gegen ein N810 austauschen, bei Gelegenheit…

… liegt darin, dass man jeden Tag neue Leute kennenlernt. Schaler Scherz für Betroffene, ich konnte aber gerade nicht umhin, daran zu denken.

Ich habe mir begeistert die voll-analoge Nixie-Uhr von Friedhelm Bruegmann angesehen. Cool, das gehört in den Blog. Zumal ich ja schon öfter von Nixie-Uhren schwadroniert habe. Zuletzt im Januar 2009, wie ich über die Suche heraus fand. Und davor… war ich Mitte 2006 total begeistert… von Friedhelm Bruegmanns Nixie-Uhr. Leise rieselt der Kalk… :-(

Wenn ich mal irgendwann ein Projekt plane bei dem ein Mikrocontroller Laut geben soll, werde ich mich hoffentlich an atmegaSID erinnern. Das ist eine Art Emulator, damit ersetzt ein ATmega8 den Soundchip eines Commodore C64. Dann muss ich nur noch bei Welle: Erdball in Erfahrung bringen, wie man dem ordentliche Klänge entlockt…

Notebook bei Harlander

Notebook bei Harlander

Ich weiß dass man bei Harlander gut und günstig Notebooks kaufen kann. Ich gehe aufgrund räumlicher Nähe zum Ladenlokal meistens zu Lapstore, kenne aber für beide Anbieter zufriedene Kunden.

Jetzt sehe ich, dass Harlander sogar eine Finanzierung anbietet. Bei diesem 749-Euro-Boliden beispielsweise für günstige 13685728,00 Euro im Monat. Nach meinen Berechnungen hat man das Teil so nach knapp zweieinhalb Minuten abbezahlt — das dürfte nicht mal der Zeit entsprechen die man im Laden an der Kasse verbringen würde wenn man sowas kauft… :-D

Anwendungsfälle wird es wohl nicht viele geben, aber die Idee ist cool: man kann Wikipedia-Artikel von der Kommandozeile aus per DNS abfragen. Was DNS ist? Einfach selber nachsehen:

dig +short txt dns.wp.dg.cx

Gestern Abend ist uns erst der Name des Sängers der Rolling Stones nicht eingefallen. Als ich schon mal da war habe ich eben nachgesehen ob er tatsächlich jünger ist als der Papst. Und dann hat mich interessiert wie viel älter der Vorgänger-Papst war.

Klar, dass sowas in der Wikipedia steht. Aber in dem Papst-Artikel ist mir aufgefallen dass es den in erstaunlich vielen Sprachversionen gibt: nicht weniger als 96 verschiedene Sprachversionen berichten über Johannes Paul II.

Klar, man weiß dass die englische Wikipedia mit knapp 3.000.000 Artikeln die umfangreichste ist, abgeschlagen mit weniger als einem Drittel der Summe ist die deutsche auf Platz zwei. Ich war angefixt und neugierig, also haben wir noch ein paar interessante wenngleich unwichtige Informationen gefunden:

  • In der Bân-lâm-gú-Version der Wikipedia heißt der Ex-Papst Jio̍k-bōng Pó-lo̍k II.
  • Es gibt mehr als 271 Sprachversionen.
  • Gestern dachte ich aufgrund dieser Seite dass die kleinste Variante die in Oshivambo ist, einer Bantusprache aus Afrika. In dieser Variante gibt es genau 20 Artikel. Merkwürdigerweise ist einer der Artikel über Duisburg — wenn auch nicht umfangreich. Da dürfte in etwa ‚größtenteils harmlos‘ stehen… :-)
  • Diese Liste überzeugt mich mehr, demnach gibt es auch noch kleinere Sprachversionen, sogar welche mit 0 Artikeln. Die sind dann aber im sogenannten Inkubator, also noch nicht offiziell.
  • Die klingonische Wikipedia ist schon vor längerem ausgegliedert und nach Wikia verschoben worden — und hat dort immerhin 166 Artikel in klingonischer Sprache. Davon unbehelligt ist übrigens im Logo der Wikipedia weiterhin ein klingonisches Schriftzeichen enthalten. :-D

Es gibt offenbar eine ganze Reihe von Statistik-Seiten zu dem Thema im Wikipedia-Umfeld. Dummerweise sind die nicht immer unbedingt automatisch generiert, so dass die Zahlen teilweise voneinander abweichen. Nagelt mich also nicht auf Details fest. Trotzdem finde ich es ganz lustig, mal auf diese Weise eine virtuelle Weltreise zu unternehmen.

Mich würde jetzt noch interessieren welcher Artikel in den meisten Sprachvarianten vorhanden ist. Aber ich glaube um das rauszufinden müsste ich mir die kompletten Datenbanken ziehen und analysieren. So wichtig ist es dann doch nicht…

Au weia… ich habe Gestern einen Artikel in einer etwas älteren c’t (22/07) gelesen, es ging um esoterische Programmiersprachen. Unter anderem haben die die Sprache Brainfuck vorgestellt. Was mich wirklich erschrocken hat: ich habe die Beispiel-Programme verstanden! Muss ich mir Sorgen machen?

Gerade habe ich in der Wikipedia ein alternatives Hello World gefunden, kommentiert ist das sogar fast trivial.

Natürlich haben die das erfunden. Nagelneu. Gab’s noch nie. Oder warum sollten die sonst Fernsehwerbung bringen die nichts anderes zeigt als ein iPhone mit Copy&Paste-Feature? Die würden sich doch lächerlich machen, sonst…

Irgendwie scheinen die aber vergessen zu haben dass die die Idee schon mal hatten… Mein Apple Newton (>10 Jahre alt) kann das zumindest schon…