Geek-Autismus

Danke für Ihre Teilnahme am Selbsttest.
36 Punkte (von 50):
Sie zeigen auffallend viele Verhaltenscharakteristika, die an Asperger-Patienten beobachtet werden.

Das ist ein Teil des Resultats nach meiner Teilnahme am sogenannten AQ-Test. AQ steht dabei für Asperger-Quotient.

Der normale Mensch erreicht durchschnittlich 16 – 17 Punkte bei diesem AQ-Test von Prof. Simon Baron-Cohen. 80% aller diagnostizierten Menschen mit Asperger Syndrom erzielen mindestens 32 Punkte.

Daß es das Asperger-Syndrom — auch Geek-Autismus genannt — gibt war mir schon länger bekannt, auch daß ich ganz klar zur ‚Risikogruppe‘ gehöre. Näher beschäftigt habe ich mich damit noch nicht, aber Seiten wie aspergia.de scheinen eine Menge Informationen dazu zu haben. Vielleicht sollte ich mich da mal schlauer machen. Bedarf sowas einer Behandlung oder Beobachtung?

Gefunden habe ich das übrigens über Kompottkins Weisheiten, nachdem ich eigentlich nach Hinweisen gesucht habe wie Eclipse und insbesondere PyDev zu benutzen sind. Diese Hinweise suche ich immer noch…

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für meinen allerersten Trackback :D

    Autismus läßt sich nicht behandeln, weil er keine Krankheit ist. Das Problem ist ja nicht, daß der Autismus existiert, sondern daß Autisten in unsere Gesellschaft nicht recht hineinpassen. Das natürlich verursacht genügend persönliche Probleme für Autisten, so daß viele sich von einem Psychotherapeuten helfen lassen, diese zu bewältigen.

    Ich persönlich bin stolz darauf, so zu sein, wie ich bin. http://www.aspergia.de/index.php?show=seite2 ist fast eine obligatorische Lektüre für Aspies.

    Oder »Trauert nicht um uns« von Jim Sinclair:

    Autismus ist eine Art des Seins. Es ist nicht möglich, den Autismus von der Person zu trennen.

    Deshalb, wenn Eltern sagen: »Ich wünschte, mein Kind hätte keinen Autismus,« sagen sie in Wirklichkeit: ich wünschte, das autistische Kind, das ich habe, würde nicht existieren und ich hätte stattdessen ein anderes (nicht-autistisches) Kind.

    Daher: Ob Du nun neurotypisch oder autistisch veranlagt bist — ich hoffe, Du akzeptierst Dich so, wie Du bist und respektierst auch alle Andersartigen. (Aber denke daran, daß das die Inanspruchnahme von Hilfe eines Therapeuten nicht ausschließt, so Du diese für nötig empfindest.)

  2. Danke für den Kommentar, keine Ursache wegen des Trackbacks. :-)

    Nein, ich sehe das auch nicht wirklich als ein Problem an. Meistens zumindest. In der Regel freue ich mich einfach darüber, daß ich über Sachen lachen kann die andere nicht nachvollziehen können…

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