Heute habe ich mir ein kleines Helferlein gebastelt, das ich auch direkt auf der Schatenseite vorstelle: einen ISP-Adapter für das Steckbrett.
Das Ding löst einen wirklich wackeligen Behelf ab, den ich mal aus einem Flachbandkabel und ein paar Pfostenleisten zusammengebraten habe. Es ermöglicht mir, den eigentlichen Programmer für meine Mikrocontroller-Projekte auch an ein Steckbrett anzuschliessen. Mit dem originalen Pfostenstecker geht das leider nicht so ohne weiteres.
Autor: Ronald
urxvt und SSH
Notiz an mich selbst: wenn ich wieder Darstellungsprobleme habe weil ich zu Hause urxvt als Terminal benutze und mein Server nicht weiß wie er darstellen soll wenn ich mich per SSH verbinde, werde ich mich nicht tagelang mit ‚export TERM=xterm‚ rumquälen und auf Farben verzichten, sondern wieder den Tip aus der FAQ benutzen. Getestet und für gut befunden:
REMOTE=remotesystem.domain
infocmp rxvt-unicode | ssh $REMOTE "mkdir -p .terminfo && cat >/tmp/ti && tic /tmp/ti"
Hintergrund ist, dass der Server das Terminal mit dem Namen ‚rxvt-unicode‘ nicht kennt und daher nicht weiß wie er bestimmte Sonderfunktionen (Farben zum Beispiel) ausliefern soll. Die obige Zeile sammelt die Informationen auf dem Client zusammen und legt sie compiliert (tic ist der TermInfoCompiler) auf dem Server ab. Alternativ hätte ich auch urxvt auf dem Server installieren können, aber grafische Tools werden auf einem Server nicht wirklich benötigt. Oder halt ein anderes Terminal auf meinem Client benutzen, aber an urxvt habe ich mich irgendwie gewöhnt…
Neulich, auf’m Klo
Urinale sind so eine Sache. Oder, nein. Ich fange besser anders an: Es gibt nicht viele Sachen die nerviger sind als wenn jemand einem ausgerechnet auf dem Klo ein Gespräch aufzwingen will. Finde ich zumindest. In dieses war ich nicht selbst involviert, die beiden Unterhaltenden haben aber auch wohl nicht realisiert dass sie nicht allein waren:
Person 1: Will nicht?
Person 2: Nicht so richtig…
Person 1: Ist psychologisch bedingt.
Person 2: Kann sein… oder wenn man gleichzeitig ‚gross‘ muss…
Alles weitere habe ich verdrängt.
Elektronik für Anfänger
Der Amerikanische Elektronikanbieter Spark Fun Electronics hat in seinem Tutorial-Bereich einen sehr guten Einsteigerkurs in die Themen Elektronik und Mikrocontroller (Beginning Embedded Electronics, etwa auf der Mitte der Seite). Zielgruppe sind interessierte Bastler die zwar schon mal Grundbegriffe gehört aber noch nie was elektronisches gebaut haben.
ISDN-Flatrate von Arcor
Nanu? Keiner sagt was?!? Habe ich noch nicht genug rumgeheult, weil ich hier kein DSL bekommen kann und flatratemäßig an den teuren rosa Riesen gebunden bin?
Die Nachricht bei Heise ist mir bis Heute durch die Lappen gegangen, stellt aber wohl einen echten kleinen Silberstreif an meinem Internet-Horizont dar: Arcor bietet — auch an Telekom-Anschlüssen — eine ISDN-Flatrate für sage und schreibe 14,95 Euro an. Oder wahlweise mit Kanalbündelung für 29,90 Euro im Monat.
Falls das für irgendwen nach teuer klingt — immerhin reden wir von 64 bzw. 128 Kilobit — dann darf der sich gerne mal die Tarife bei der Telekom ansehen. Im Moment zahle ich in Ermangelung einer Alternative knapp 80 Euro im Monat fuer die volle Kostenkontrolle. Zuzüglich der Kosten für den ISDN-Anschluss als solchen, versteht sich. Also über 100 Euro im Monat nur für Telekommunikation. 
Andere Anbieter waren da schon länger deutlich günstiger. Versatel kostet 20 Euro im Monat, Arcor hatte bislang irgendwas für knapp 30 Euro. In meinem heimeligen Ortsnetz ist die Firma mit dem grossen T aber noch Monopolist, die Konkurrenz hat hier noch nicht angeboten.
Aber mit Arcor scheint sich das ja jetzt zu ändern. Dummerweise beziehen die ihre Kosten auf Kalendermonate, also werde ich wohl mit dem Ausprobieren noch bis Sonntag warten…
Murmelbahn TNG
Ich liebe Spielzeug wie den hydrodynamischen Baukasten. Wenn ich einen Laden in Reichweite hätte der sowas verkauft würde ich arm werden. Kenn jemand einen Laden für mich? 
reCAPTCHA
Suchen im Firefox
Die Suchbox ist ein Thema das ich im Browser lange links liegen gelassen habe. Google kann ich auch erreichen indem ich mit [CTRL+L] in die URL-Zeile springe und ‚goo‘ tippe, meistens ist das in der History eh drin.
Mittlerweile weiß ich aber auch, dass ich mit [CTRL+K] in die Suchbox oben rechts springen kann, damit habe ich mir das Laden der Google-Startseite gespart. Gerade eben habe ich gelernt, dass ich da sogar mit [CTRL+Up] bzw. [CTRL+Down] durch die konfigurierten Suchmaschinen blättern kann. So kann ich das auch schnell für Wikipedia, IMDB oder Heise benutzen — Konfigurationen für Suchmaschinen gibt es genug, da ist fuer jeden was dabei. Und letztendlich gibt es die Möglichkeit die Suche aus der Box mit [ALT+Enter] zu starten, so wird für die Ergebnisse auch direkt ein frischer Tab geöffnet.
Alternativ habe ich letztens in einem Podcast gehört was als eines der ‚unterschätztesten‘ Features im Firefox gesehen wird:
Man öffne eine beliebige Seite auf der man was suchen möchte, zum Beispiel diesen Blog. Im Textfeld für die Suche wähle man nach einem Rechtsklick ‚Add a Keyword for this Search…‘ (bzw. das deutschsprachige Pendant) aus. Dann vergibt man für die Suche einen Namen (‚Blog der Schatenseite‘) und ein Keyword (‚bs‘). Das legt nebenbei ein Lesezeichen an, Hauptnutzen ist aber dass man danach in der URL-Zeile etwas wie ‚bs firefox‘ eingeben kann und so alle Artikel findet die ich bislang zu dem Thema geschrieben habe.
Unter anderem auch den Tip wie man einzelne History-Einträge löschen kann — auch eine wichtige Sache im Zusammenhang mit der Suchbox.
Hits, Hits, Hits!
Oh Mann! Gerade habe ich einen Newsletter bekommen der das Wort ‚Platitüde‘ neu definiert. Es geht um ein Zusatzkonzert auf der Kommenden Tour der besten Band der Welt:
Es gibt nur eine beste Band der Welt und die kommt aus Berlin. Die 3 Ärzte-Punks bringen mit jeder neuen Scheibe frisches deutsches Kulturgut unter die Leute, für das ihre Fans zu Recht das letzte Hemd geben. Wer die DIE ÄRZTE live gesehen hat, der weiss, hier werden keine Gefangen gemacht. Es gibt von Anfang an voll auf die Zwölf! Da ist bei jedem Konzert pure Energie auf der Bühne! Fast schon Nebensache: Hits, Hits, Hits!
Halb tauglicher Programmer
Da muss man erstmal drauf kommen, dass man nicht mit jedem Programmer alle Funktionen eines Mikrocontrollers steuern kann. Vor einem halben Jahr habe ich günstig einen USB-Programmer gekauft um nicht immer die parallele Schnittstelle für mein kleines Notebook mitnehmen zu müssen (da hängt nämlich auch noch ein optisches Laufwerk und so dran). Der funktioniert auch tadellos, damit habe ich schon meine Binäruhr gebaut.
Nachdem ich jetzt aber seit zwei Tagen versuche, die verdammten Fuse-Bits eines ATtiny2313 zu setzen (mein neuestes Projekt, der muss einen externen Quarz benutzen) hat mir jemand gesagt dass das eventuell wegen des Programmers nicht funktioniert. Ausprobiert, und richtig genug: mit dem alten parallelen Teil geht es. Auf Anhieb. Nach zwei Tagen… 
Edit: Ach ja, noch was positives: zum Berechnen der Fuse-Bits macht der AVR Fuse Calculator einen guten Eindruck.