Wired berichtet dass eine amerikanische Brauerei ‚klingonischen Warnog‘ verkauft, also praktisch klingonisches Bier. Warum das Zeug aber nach Banane und Nelke schmecken soll und nicht nach Pflaume — Pflaumensaft ist ein Getränk für Krieger :-) — kann ich nicht nachvollziehen…

Ich musste breit grinsen als ich diesen Text sah:

„I am a Unix Creationist. I believe the world was created on January 1, 1970 and as prophesized, will end on January 19, 2038″

Noch breiter wurde das Grinsen in den Kommentaren. Interessant dass die am lautesten schreien die am wenigsten verstehen was gesagt wurde. :-D

Ich persönlich mag ja Skriptsprachen. Wenn es irgendwie geht greife ich gerne zu Python, wenn es sein muss skripte ich aber auch in Perl oder PHP. Sprachen mit P halt. :-)

Ein Problem das ‚richtige Programmierer‘ immer wieder mit Skriptsprachen haben ist, dass die in der Regel dynamisch typisiert sind. Man muss halt nicht explizit sagen was in einer Variable stehen darf, man benutzt sie einfach.

Gerade bin ich auf ein erschreckendes Beispiel gestoßen das zeigt dass dynamische Variablen tatsächlich böse schlecht implementiert sein können. Ich war noch nie ein Freund von Javascript, aber…

rschaten% js
js> 5+2
7
js> 5-2
3
js> "5"+2
"52"
js> "5"-2
3

Schaurig, oder? 8-O

Glücklicherweise machen andere Sprachen das besser:

rschaten% python
Python 3.3.2 (default, Sep 6 2013, 09:30:10)
[GCC 4.8.1 20130725 (prerelease)] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>> 5+2
7
>>> 5-2
3
>>> "5"+2
Traceback (most recent call last):
File "<stdin>", line 1, in <module>
TypeError: Can't convert 'int' object to str implicitly
>>> "5"-2
Traceback (most recent call last):
File "<stdin>", line 1, in <module>
TypeError: unsupported operand type(s) for -: 'str' and 'int'

Dass die Fehlermeldung sich hier zwischen + und – unterscheidet liegt daran dass der Operator + in Python auch für die Konkatenierung von Strings verwendet wird. Mein Vertrauen in Python besteht weiterhin… :-)

Gerade las ich etwas über skeuomorphe Simulation von Brettspielen — verstand es aber erst nachdem ich in der Wikipedia nachgeschlagen hatte:

Skeuomorphismus (aus dem Altgriechischen σκεῦος Behälter, Werkzeug und μορφή Gestalt) ist eine Stilrichtung hauptsächlich im Design, bei der Objekte in ihrer Gestaltung ein anderes Material oder eine Form eines älteren, vertrauten Gegenstandes nachahmen, ohne dass diese durch ihre Funktion begründet ist.

Lässt sich wohl am Besten mit ‚Imitation‘ übersetzen. In Bezug auf Gegenstände etwa das ‚Holz‘ am Atari 2600, in der oben genannten Simulation wird nicht nur die Spielsituation an sich dargestellt, da sollen sich auch Spielfiguren möglichst realistisch verhalten. Software ist dann Skeuomorph wenn die Benutzeroberfläche versucht, real existierende Gegenstände nachzubilden.