ISP-Adapter für das Steckbrett

Dieser Text war 2007 noch nicht im Blog, den habe ich 2015 aus dem alten CMS übernommen.

Der neue Adapter

Der neue Adapter

Die üblichen Programmier-Adapter für AVR-Controller werden mit einem zehnpoligen Pfostenstecker an der Zielschaltung angeschlossen. Warum der zehn Pole haben muss ist mir nicht klar. An vieren liegt Masse, einer ist überhaupt nicht angeschlossen. Bleiben also effektiv sechs Pins die wirklich eine Funktion haben.

Das Problem

Wenn man einen Prototypen auf dem Steckbrett entwickelt, kann man den zehnpoligen Stecker nicht vernünftig darauf anschließen. Ich habe mir zu dem Zweck eine Art Adapterkabel gebastelt mit dem jeder Pin auf das Brett gebracht werden kann.

Wie man sieht ist das aber zum einen nicht gerade eine Schönheit, zum anderen auch nicht wirklich stabil. Die Plastikfassungen werden weich wenn man an den Pins lötet, daher kann man sich nicht sicher sein ob die Pins beim Einstecken wirklich Kontakt im Steckbrett finden, oder ob sie sich nach hinten rausdrücken.

Die Lösung

Der Adapter im Einsatz

Der Adapter im Einsatz

Um das etwas eleganter hinzubekommen habe ich mir dieses kleine Helferlein gebastelt. Die Beschriftung habe ich mit Eagle CAD gemacht, die Postscript-Datei zum Nachbasteln steht hier unten auf der Seite zum Download. So muss ich wenn ich was neues aufbaue nur noch in die Dokumentation des Controllers sehen, nicht mehr auch noch die Pinbelegung des Programmers heraussuchen.

Unter dem bedruckten Karton ist eine einfache Lochrasterplatine. Außerdem ein zehnpoliger Pfostenstecker zum Anschluss des Programmers und eine sechspolige Pfostenreihe die in das Steckbrett passt. Die Pins dieser Leiste habe ich nach unten durchgedrückt, so halten die besser im Brett.

Ach ja, die Drähte auf der Unterseite sind lackiert. Und nicht besonders schön verlötet, aber die Hauptsache ist: es funktioniert!

Download

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