Ein proprietäres Betriebssystem hat nicht nur Vorteile

Ein offenes Betriebssystem hat nicht nur VorteileLetzte Woche waren es noch Gerüchte, mittlerweile wird es als offiziell verkündet: Es soll insgesamt acht Varianten von Windows Vista geben.

Daß es mehrere Varianten geben soll ist nicht weiter verwunderlich. Schließlich gab es immer schon mehrere Versionen, die mit jeweils eigenen Features zu glänzen versuchten. Vom NT mit fehlender Spiele-Unterstützung gegenüber 9x bis zu XP Home, bei dem wichtige Sicherheitsfeatures weggelassen wurden, die bei sinnvoller Anwendung vielleicht den einen oder anderen Wurm verhindert hätten.

Daß es dann mehr Windows-Varianten geben wird als nennenswerte Linux-Distributionen ist aber erstaunlich. Vor allem, wenn man sich mal das Eigentor die Werbung zu Windows 2000 auf der Zunge zergehen läßt, die lange Zeit meinen Linux-Desktop geziert hat:

Ein offenes Betriebssystem kann schon mal mutieren. Bei Windows 2000 hingegen gibt es alle Services und Dienste aus einer Hand. Das spart Zeit und somit wirklich Geld. Mehr Infos unter…

Tja, ein proprietäres Betriebssystem hat nicht nur Vorteile. :-)

Vor allem dann nicht, wenn sich der Hersteller jedes Feature einzeln bezahlen läßt… oder was noch viel merkwürdiger ist: sich dafür bezahlen läßt, daß wichtige und sinnvolle Features unter Einsatz von Arbeitszeit aus dem Betriebssystem entfernt werden…

3 Kommentare

  1. Das MS versucht hatte, Flexibilität als Schwäche darzustellen ist schon erstaunlich – naja, kein wunder selbst haben sie diese ja nie erreichen können

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