USB-LED-FaderSo, es ist vollbracht! Ich habe gerade die angekündigte Seite mit dem Elektronikprojekt hochgeladen: Mein USB-LED-Fader.

Das Teil besteht aus einem Mikrocontroller (ATmega8), vier LEDs und ein paar Kleinteilen. Der Controller ist praktisch direkt an USB angeschlossen, darüber bezieht er auch seinen Saft. Auf dem Hostrechner kann unter Linux ein Kommandozeilenprogramm benutzt werden, um die LEDs zu steuern. Dabei werden die nicht nur an- oder ausgeschaltet, sondern mittels Pulsweitenmodulation zum Faden gebracht. Das Faden an sich wird, einmal aktiv, allein von dem Mikrocontroller gesteuert. Somit wird die CPU des Linux-Rechners nicht weiter strapaziert.

Ich habe das Teil gebaut um den Zustand meines Videorecorders (VDR) und meiner Internetverbindung (ISDN ohne Flatrate… :-( ) anzuzeigen. Denkbar sind alle möglichen Anwendungen, und wenn es nur als Moodlight irgendwo rumliegt.

Ich habe das Projekt ziemlich umfangreich — geradezu geschwätzig — dokumentiert und zum Download freigegeben. Somit stellt das meine erste Veröffentlichung unter der GPL dar!

An dieser Stelle nochmal Dank an Objective Development, die den USB-Treiber für AVR zur Verfügung gestellt haben. Und an Thomas Stegemann für die Pulsweitenmodulation und allgemeine Unterstützung in Bezug auf kranke Programmiersprachen (C in diesem Fall). :-)

Das war das eine Projekt, das mich die letzten Wochen in Anspruch genommen hat. Das zweite — der Neuaufbau des erwähnten Videorecorders — ist auch schon abgeschlossen, muss aber noch etwas aufbereitet werden. Kommt dann auch ins Netz. Wann ich dazu komme steht aber noch in den Sternen… ich habe schon die nächste Schaltung auf dem Steckbrett aufgebaut… ;-)

Wer hätte gedacht, daß einem ausgerechnet der altbackene Packer tar ein Grinsen abringen kann? GNU-tar kann das zumindest, wie ich Gestern festgestellt habe als meine im Halbschlaf eingetippte tar-Brücke nicht funktioniert hat:

% ssh root@odin "tar cf /" | tar xv
Password:
tar: Anlegen eines leeren Archivs wird feige verweigert.
,tar --help' zeigt weitere Informationen.

Und nicht nur die deutschsprachige Version ist albern:

% ssh root@odin "unset LANG; tar cf /" | tar xv
Password:
tar: Cowardly refusing to create an empty archive
Try `tar --help' for more information.

Nein, ich lasse die Seite nicht sterben. Der Grund für das aktuelle Dahinsiechen liegt darin, daß ich im Moment ziemlich viel unterwegs sein muß und somit kaum noch Zeit habe mich um irgendwelche Sachen zu kümmern. Ich gelobe aber Besserung… :-)

Etwas Zeit habe ich aber in den letzten Wochen in zwei Web-fremde Projekte gesteckt: Zum einen habe ich meinen Videorecorder neu aufgebaut (der C64@1GHz musste dafuer leider Federn lassen :-( ), zum anderen bastele ich an einem neuen Elektronik-Projektchen. Damit sollen dann LEDs an- und ausgeschaltet werden. Ziemlich schnell…

Wie auch immer: Sobald ich Zeit habe lasse ich was verlautbaren…

Playstation-USB-AdapterMeine bessere Hälfte hat mir vor einer Weile eröffnet, eine begeisterte Jump-And-Run-Spielerin zu sein. Stilecht geht das natürlich nur mit einem Gamepad, also habe ich eines besorgt.

Erst ein Logitech Wingman Precision, den gab es im örtlichen Elektro-Kramladen für knapp acht Euro. Leider ist das ‚Precision‘ im Namen extrem irreführend: sogar ich als Laie fand die Steuerung absolut nervig. Beim Druck auf links oder rechts ging die Spielfigur viel zu oft auch in die Knie, da sie auch einen Druck nach unten registriert hat. :-(

Abhilfe schafft ein Adapter aus dem Auktionshaus: das abgebildete Teil hat ‚per sofort-kaufen‘ zweieinhalb Euro (plus Versand) gekostet und ermöglicht den Anschluß eines oder zweier sowieso vorhandenen Playstation-Gamepads an USB.

Jetzt zum Grund für das Posting: sowohl das Logitech- als auch das Playstation-Teil wollen natürlich mit dem Kernel sprechen. Das ist ohne Probleme einzurichten, nur muß man wissen wo das geht. Nachdem ich jetzt zum wiederholten Mal danach gesucht habe, hier mal eben eine kurze Notiz an mich selbst:

Device Drivers -> Input device support -> Joystick interface (as module)
Device Drivers -> USB support -> USB Human Interface Device (full HID) support (as module)
Device Drivers -> USB support -> USB Human Interface Device (full HID) support -> HID input layer support (cannot be compiled as module)

Das und alles weitere zum Thema findet man im Gentoo-Wiki. Der Eintrag spricht zwar von einem Logitech-Gamepad, das Vorgehen paßt aber auch zu meinem Adapter. Was das genau für ein Teil ist kann ich leider nicht sagen. Der Schriftzug könnte ‚Dinogame‘ lauten, aber genauso gut auch ‚Sinogame‘ oder ‚Sin8game’… Der Hersteller scheint Sinogame zu heissen, wie etwas Google zu Tage brachte. Oder besser: geheissen zu haben. Zumindest sinogame.com scheint es nicht mehr zu geben.

Eine einfache aber gute Idee fuer alle, denen es unangenehm ist wenn das Handy zur verkehrten Zeit, zum Beispiel im Kino, klingeln koennte. OK, abschalten waere auch eine Loesung…
Witziger ist aber wohl die Idee, ein Niesen, Raeuspern, Schluckauf oder aehnliches aufzunehmen, und das — die meisten modernen Telefone verarbeiten auch Wave- oder MP3-Dateien — als Klingelton einzustellen. :-)