Useless Machine

Useless Machine

Meine Useless Machine hatte ich hier nie vorgestellt. Dabei habe ich die vor über einem Jahr schon fertig gemacht. Eine einfache Version, mit einem umgebauten Modellbauservo als Motor und einem einfachen Wechselschalter. Keine weitere Elektronik. So wie hier oder hier beschrieben.

Das Konzept sollte mittlerweile jeder kennen: man schaltet die Maschine ein, ein Arm (bzw. in meinem Fall: ein Finger :-) ) kommt heraus und schaltet wieder aus.

Mechanik

Mechanik

Es gibt jede Menge mehr oder weniger aufwändige Variationen davon. Einer meiner Favoriten ist die Advanced Edition, seht Euch das Video an! :-D

Jetzt habe ich die Annoying Machine kennengelernt. Sie wird als ‚evil cousin‘ der Useless machine vorgestellt, und ich glaube das trifft es ziemlich gut: man sieht an der Kiste nur eine LED und einen Schalter. Der natürlich zum Einschalten einlädt. Alles ist ruhig solange sich niemand davon in Versuchung führen lässt. Dann fängt der Kasten an Radau zu machen — woraufhin man wohl schnell wieder abschalten möchte. Der Schalter ist aber ein Kippschalter der auch elektronisch gesteuert werden kann, und damit schaltet sich die Radaukiste automatisch wieder ein. Der einzige Weg nachhaltig für Ruhe zu sorgen ist, die Kiste in die Luft zu werfen. Das merkt der eingebaute Beschleunigungssensor, und damit bereitet die Elektronik dem Generve ein Ende…

Mein Umfeld würde mich hassen… aber wenn ich mal irgendwo günstig an so einen Schalter gerate… :twisted:

Ratz Fatz - Ich und Du

Ratz Fatz – Ich und Du

Ich möchte mich mal eben öffentlich bei der Firma Haba bedanken. Die machen Kinderspielzeug, und als — sagen wir mal — altes Spielkind hatte ich auch schon eine Menge von denen in der Hand. Natürlich sind die meisten Sachen nicht für Spielkinder meines Alters, aber nach allem was ich bislang gesehen habe würde ich die uneingeschränkt weiterempfehlen. Gut durchdacht, und gut gemacht.

Meine ältere Tochter hatte Geburtstag. Sie hat sich gefreut, sogar mit der Post Geschenke zu bekommen. Ihre Tante hat ihr ein Spiel geschickt. Es war Ratz Fatz — Ich und Du, eben von besagter Firma Haba. Nach Durchsicht der Schachtel fiel aber ziemlich schnell auf dass keine Spielanleitung dabei war. Und der Inhalt — ein paar Holzfiguren und eine Menge Bilderkarten — war nicht direkt selbsterklärend.

Ich habe die Firma angeschrieben und um Hilfe gebeten. Mir wurde umgehend die Spielanleitung als PDF zugeschickt. Man kann die zwar auch auf der Seite herunterladen, aber das hat schon von Hilfsbereitschaft gezeugt. Leider bin ich nicht im Besitz eines Farbdruckers, und selbst wenn wäre so eine lose-Blätter-Sammlung nicht wirklich Kinderzimmer-kompatibel. Also habe ich nochmal nachgefragt. Die freundliche Mitarbeiterin hat lediglich nach der Adresse gefragt, sie hat mir umgehend die Anleitung per Post versprochen.

Heute — gerade drei Tage später — lag der Brief im Kasten. Ich habe den Absender gesehen und meine Tochter öffnen lassen. Sie hat sich fast so sehr gefreut wie über das Päckchen zum Geburtstag. :-)

Leider war fast Schlafenszeit, daher konnten wir bis jetzt nur eine der Spielvarianten ausprobieren, und das auch nur für eine Runde. Ich bin mir aber sicher dass wir das noch öfter spielen, und insbesondere wenn auch noch andere Kinder im ähnlichen Alter dabei sind wittere ich Spaß (… für die Kinder. Ich muss zugeben dass mich das Spiel intellektuell nicht wirklich fordert, aber ich bin auch mehr als drei Mal so alt wie die empfohlene Zielgruppe… :-D).

Ich selbst könnte mich vielleicht noch für die Kugelbahnen begeistern, insbesondere mit Blick auf die vielen Zusatzpackungen… aber ich fürchte dass dafür auch erstmal wieder Budget beantragt werden müsste…

Leider weiß ich nicht mehr genau wer mich auf Boodler gestoßen hat. Falls Du dies liest: Danke nochmal. :-)

Boodler ist ein ‚Open-Source Soundscape Tool‘. Das bedeutet, dass man damit Klanglandschaften erzeugen kann. Ein greifbares Beispiel dürfte ein Gewitter sein. Der Klang eines Gewitters besteht in erster Linie aus Regen, Donner und vielleicht Sturm. Boodler verfügt über Module die diese Klänge wiedergeben können. Und es gibt eben ein Modul das dafür sorgen kann dass es durchgehend regnet, es dabei mal mehr, mal weniger stark stürmt, und in natürlich wirkenden Abständen donnert. Ich war skeptisch, muss aber sagen dass die Ergebnisse halbwegs überzeugen.

Kurz zur Technik: Boodler ist in Python geschrieben. Die verschiedenen Module lassen sich einzeln herunterladen, dabei können heruntergeladene Ressourcen von mehreren Modulen benutzt werden. Ressourcen sind nach meinem bisherigen Verständnis die Sounds, sowie die ‚Agenten‘ die wissen wie man die Sounds wiederzugeben hat.

Dabei kann Boodler auch extern angesteuert werden. Es kann am Netz lauschen und Events von anderen Rechnern verarbeiten. Um im Beispiel zu bleiben: man kann es sicher mit vertretbarem Aufwand hinkriegen, das Gewitter von weitem zu steuern. Also Intensität von Regen und Sturm, und Auftreten des Donners.

OK, soviel dazu.

Jetzt bin ich ein großer Freund von Monitoring. Ich habe hier zu Hause aktuell ein Icinga im Einsatz, den Nachfolger von Nagios. Sicher kann man das einfach so weit kriegen dass es bei Boodler bescheid sagt und es gewittermäßig ordentlich krachen lässt wenn irgendwo ein Alarm auftritt. :-D

Im Moment habe ich anderes zu tun, und ein Dauergewitter würde dem einen oder anderen hier zu Hause auf den Keks gehen. Aber irgendwer sollte das dringend mal umsetzen, finde ich…

Nein, kein Puzzle mit 34.000 Teilen. Jerry Slocum hat mehr als 34.000 Puzzles gesammelt. In der Regel mit sehr wenigen Teilen, dafür aber knifflig. Er hat seine Sammlung der Universität von Indiana gestiftet, und die hat einen Großteil davon mit Bildern online gestellt.

Schade dass da nur wenige Hintergrundinformationen zu den Puzzles stehen. Über einige würde ich gern mehr erfahren.

Meine ‚Sammlung‘ umfasst deutlich weniger Puzzles — vielleicht 50 oder so. Vermutlich hat er schon alle Puzzles die ich auch habe, einige von meinen konnte ich da schon wiederfinden…