Seit wir im letzten Jahr unser Internet über Vodafone beziehen bin ich damit eigentlich erstaunlich zufrieden. Gerade ist mir ein weiterer Vorteil gegenüber der Telekom aufgefallen: wenn man das monatliche Freivolumen (immerhin 10GB gegenüber 5GB beim Rosa Riesen) überschreitet kriegt man nicht einfach das Gefühl eines kaputten Internets, Die ‚Drosselung‘ des Traffics auf 64kBit erfolgt offenbar per Packet Dropping, das führt dazu dass bspw. das Laden einer eBay-Suche eine Minute und länger dauern kann, und dabei die Hälfte der Bilder nicht mitgeladen werden weil der Browser sich Timeouts einbildet. Gefühlt ist man tatsächlich mit einem analogen 56kBit-Modem besser unterwegs als mit eingeschalteter Drosselung bei der Telekom.

Aber ich schweife ab.

Ein Angebot das man nicht ablehnen kann

Ein Angebot das man nicht ablehnen kann

Im laufenden Abrechnungszeitraum haben wir offenbar erstmalig das Volumen gerissen (das geht tatsächlich auch ohne Filesharing). Bei Vodafone läuft das dann so dass man beim Browsen auf eine freundliche Hinweisseite umgeleitet wird. Die erklärt einem die Situation, sagt bis wann man unter Umständen mit 64kBit leben müsste und bietet einem an, das Volumen per Klick zu erhöhen. Eine Gnadenfrist, praktisch. Zehn Euro für ein weiteres GB, zwanzig für 5GB. Einfach klicken, die Internetverbindung durchstarten und weitersurfen.

Genau so will man das.

Naja, eigentlich will man DSL, und man will schnell und ohne Volumenbegrenzung surfen können. Aber wenn man schon mit UMTS und Volumenbegrenzung leben muss ist das so vermutlich ideal umgesetzt. Ein weiterer Punkt an dem die Telekom sich gerne mal eine Scheibe abschneiden könnte…

Dass das Betriebssystem meines Telefons und das soziale Netz Google+ (zu dem ich mich ja letztens angemeldet habe, und das ich immer noch gut finde) vom gleichen Hersteller kommen war mir klar. Gruselig finde ich aber wie eng die beiden zusammen arbeiten:

Ich habe in Google+ zwei neue Leute in meine Kreise aufgenommen, die markante Vornamen haben. Fünf Minuten später schreibe ich eine Nachricht in mein Handy, und die Schreibvorschläge der Android-Tastatur (Gingerbread Standardtastatur) enthalten eben diese beiden Vornamen. Wie gesagt: das sind wirklich ungebräuchliche Namen, ich denke nicht dass die im Standardwortschatz der Tastatur vorkommen.

Fairerweise muss ich dazu sagen dass auf dem Telefon die Google+-Applikation installiert ist. Keine Ahnung ob die da noch ihre Finger im Spiel hatte. Zugefügt habe ich die beiden Personen aber nicht mit der App sondern direkt im Web.

Heute ist mir bei der Arbeit wieder mal DOS auf den Keks gegangen. Ich will eine Reihe von Kommandos ausführen und abschätzen können wie lange die jeweils gebraucht haben. Irgendwo gibt es dazu ein Kommando ‚timethis‘ oder so, aber wie alles nützliche gehört das natürlich nicht zum Lieferumfang von Windows. Zumindest nicht zu einer normalen Installation, keine Ahnung ob das im Ressource-Kit ist oder so.

Also Krücke: time. Prima, denke ich. Einfach aufrufen und ich kriege die Zeit sogar mit Sekundenbruchteilen:

Aktuelle Zeit: 16:51:08,23
Geben Sie die neue Zeit ein:

Bestens. Nur fragt mich das Mistding jedes Mal nach der neuen Uhrzeit. Das stört natürlich in meinem Anwendungsfall. OK, die Hilfe meint dass man das mit dem Parameter /t unterbinden kann. Also los:

16:51

Na toll. Ganze Minuten könnte ich damit also abschätzen. Schönen Dank, Windows… :-(

Mein Profil

Mein Profil

Ich hatte ja vor einiger Zeit schon an dieser Stelle über Google+ nachgedacht. Kurz darauf habe ich mich da tatsächlich angemeldet. Und was soll ich sagen? Es gefällt mir!

Ich habe mittlerweile eine erstaunlich grosse Zahl von Leuten in meinen Kreisen die ich persönlich kenne. Dazu noch ein paar denen ich einfach nur folge, ähnlich wie man das bei Twitter macht. Wenn ich der Öffentlichkeit etwas mitteilen möchte kann ich sehr genau auswählen wer die Zielgruppe ist.

Und was ich sehr gut finde: über die Profileinstellungen kann ich sehr schön festlegen wer welche Informationen über mich sehen kann. Die Liste meiner Bekanntschaften etwa geht niemanden etwas an, die wird einfach nicht angezeigt. Natürlich lassen sich anhand von Konversationen Mutmassungen anstellen wen ich in den Kreisen habe, und bei vielen meiner Bekannten ist auch eindeutig zu sehen dass sie mir folgen. Aber direkt kann man — anders als beispielsweise bei Twitter — nicht auf die Liste blicken.

Nach wie vor steht aber die Tatsache im Raum dass ich meine Informationen an eine Datenkrake abgebe. Warum ich da bei Google nur leichte Bauchschmerzen habe, bei Facebook aber total verkrampfen würde hat Zottel in einem Artikel beschrieben dem ich voll zustimmen kann, er hat die gleichen Schmerzen (ich empfehle die Lektüre des ganzen Artikels, nicht nur dieses Ausschnittes):

Google behält nämlich die Daten bei sich. Dritte erhalten zwar die Möglichkeit, von Googles Daten zu profitieren, indem sie Anzeigen an passenden Stellen schalten dürfen. Das ganze System dazu ist aber in Googles Hand, und kein Anderer sieht die privaten Daten der Nutzer.
[…]
Für mich eines ganz klar: Facebook ist nicht vertrauenswürdig. Die Default-Einstellungen sind so gewählt, dass sehr viele private Daten an sehr viele Dritte weitergegeben werden. Das zu ändern ist zwar für die meisten (nicht alle!) Daten möglich, ist aber sehr kompliziert und erfordert selbst für Computerkenner einige Einarbeitungszeit. Es drängt sich Eindruck auf, dass Facebook es seinen Nutzern so schwierig wie möglich machen möchte, ihre Daten einigermaßen vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Klar – schließlich ist der Handel mit Daten letztlich Facebooks Geschäftsmodell.

Die Schwierigkeiten bei der Privacy-Einstellung von Facebook kenne ich (natürlich) nicht aus eigener Erfahrung, habe aber schon öfter Klagen in diese Richtung gehört. Warum er trotz dieser Bedenken nicht wechselt ist mir nicht ganz klar. (Mir fiel erst im Nachhinein auf dass der Artikel vom letzten November ist, der Autor ist mittlerweile auch bei Google+.) Wahrscheinlich bleibt man nur aus einem Grund: Bei Facebook sind mehr Leute. Mal sehen wie lange noch, der Internet-affine Teil meines Freundeskreises hat sich zu einem Grossteil schon bei Google+ angemeldet.

Mir bleibt zu hoffen dass Google nicht nur damit beschäftigt ist neue Server für den anhaltenden Nutzer-Ansturm aufzubauen, sondern auch an den fehlenden Features arbeitet. Insbesondere Unternehmens- und Fanseiten dürften die meisten Umsteiger noch vermissen. Und es fehlt natürlich die API, damit man andere Dienste sinnvoll mit G+ verheiraten kann.

Allerdings hat sich selbst in den paar Tagen die ich da jetzt angemeldet bin schon sehr viel getan, ich bin zuversichtlich dass es da in grossen Schritten weiter geht.

Bei Twitter habe ich mich nur sehr zögerlich angemeldet. Meinen Account da habe ich auch noch nicht an die große Glocke gehängt, wirklich glücklich bin ich damit ehrlich gesagt immer noch nicht. Ich bin nicht bei Facebook angemeldet. Nicht in irgendeinem VZ-Netzwerk, und auch bei MySpace war ich nie. Hat es davor schon was ähnliches gegeben?

Messenger kann man vielleicht auch als soziale Netze sehen. Meinen ICQ-Account habe ich schon deutlich über ein Jahrzehnt. Leider immer noch. Besser wäre wenn alle auf XMPP (Jabber) wechseln würden. Tun sie aber nicht. Ich habe seit drei oder vier Jahren einen Jabber-Account, kenne aber kaum Leute die das auch nutzen. Egal: die Technik ist unterstützenswert, das behalte ich.

Darüber hinaus lese ich eine Reihe von themenbezogenen Foren, schreibe in einigen wenigen auch mal was. Das Usenet spielt ja leider keine Rolle mehr.

Jetzt passiert etwas sehr merkwürdiges: ein weiteres Soziales Netz geht an den Start. Google+. Instinktiv gehe ich erstmal in Abwehrhaltung. Klar, das ist deutlich eine Konkurrenz zu Facebook, spielt dementsprechend also ein ähnliches Spiel. Trotzdem wird hier offenbar einiges anders gehandhabt. Wesentlich eher auf eine Art die man sich wünschen würde… Wenn man sich manche Berichte durchliest scheint Google einige der Kritikpunkte an Facebook wirklich ernst genommen und durchdacht zu haben…

Korrigiert mich wenn ich mich täusche:

  • Wenn ich das richtig verstehe hat man hier nicht einen Freundeskreis sondern mehrere, getrennt voneinander. Ich muss also nicht Familie, Arbeitskollegen, Freunde und entfernte Bekannte gleichermaßen in einen Topf werfen und somit miteinander bekannt machen, sondern kann die verschiedenen Gruppen wirklich separat halten. Das ist mir wichtig. Nicht weil ich mich für irgendjemanden aus einer der Gruppen schämen würde, sondern weil die außer der Tatsache mit mir bekannt zu sein ganz einfach wirklich nichts miteinander zu tun haben.
  • Google hat offenbar nicht vor mit meinen Daten Handel zu treiben. Zumindest bislang nicht. Steht das eigentlich irgendwo bei denen, oder ist das einfach nur etwas das kolportiert wird?

Ich wundere mich über mich selbst, aber es könnte wirklich sein dass ich hier weich werde…

Als Android-Benutzer muss ich eh damit rechnen dass Google sehr viel über mich weiß. Ich fürchte das muss man in Kauf nehmen wenn man mit einem modernen Smartphone spielen will. Ich synchronisiere zwar weder Termine noch Kontakte dorthin — ich habe immer gerne selbst das Backup — aber wer weiß schon was da sonst noch so über die Leitung geht… :-(

Aber mein Hauptkritikpunkt bleibt: auch Google+ ist ein zentrales System. Ich bin der Ansicht dass sich auf lange Sicht nur eine dezentrale Technik halten kann. So funktioniert das Internet. Es ist nicht vorstellbar dass Heute eine einzige Firma die Hoheit über einen wichtigen Dienst wie Mail, Web oder DNS haben könnte. Meiner Meinung nach darf das auch bei sozialen Netzen nicht anders sein! Die herkömmlichen Dienste sind darauf ausgelegt dass sie nicht von einer Person oder einer Firma kontrolliert werden können, und gerade soziale Verbindungen sollte man vielleicht nicht dem Risiko einer Unternehmenspleite oder irgendeiner Willkür aussetzen. Schade dass man nicht damit rechnen darf dass sich in absehbarer Zeit ein Dienst wie Diaspora durchsetzen wird. Wirklich schade. Ist aber vermutlich so. Aber daran muss ich mir vielleicht sogar Mitschuld geben… spätestens wenn ich mich tatsächlich zu Google+ anmelde…

Drei Phasen Internet: Telekom, Vodafone EDGE, Vodafone UMTS

Drei Phasen Internet: Telekom, Vodafone EDGE, Vodafone UMTS

Unglaublich: man kann Youtube-Filme ansehen ohne sie vorher puffern zu müssen! :-)
Bislang sah es so aus dass ich mir dreimal überlegt habe ob ich ein Filmchen wirklich sehen muss oder nicht. Wenn ja habe ich den Ton am Rechner ausgestellt und den Film abgespielt. Auf die Weise stört das Ruckeln nicht so. Drei Minuten Film waren in der Regel nach 12 bis 15 Minuten abgespielt, in der Zeit habe ich was anderes gemacht — mit ‚was anderes‘ != ‚Internet nutzen‘, das war nämlich in der Zeit nicht nutzbar. Nach der Zeit habe ich dann den Ton wieder angestellt und konnte mir den Film in Ruhe ansehen. Ohne Ruckeln.
Das ist jetzt vorbei.
Seit letzter Woche habe ich Vodafone, und seit ich Samstag eine Richtantenne gekauft habe kriege ich damit auch wirklich UMTS. Sogar mit HSDPA/HSUPA wenn das Wetter gut ist, darauf kann ich mich aber immer noch nicht verlassen.
Während ich das hier schreibe lade ich aktuelle Podcasts herunter. Sonst habe ich das über Nacht gemacht, mit durchschnittlich 15kB/s. Jetzt flutschen die mit etwa 350kB/s durch die Leitung, das macht also etwa Faktor 23 (!) aus. Latenzen liegen dabei knapp über 100ms pro Ping, das waren vorher in guten Zeiten 450ms. Der Kostenfaktor ist nebenbei bemerkt 0,5: statt 40 Euro bei der Telekom kostet mich das jetzt 20 Euro im Monat. Und im Gegensatz zum Rosa Riesen habe ich bei Vodafone für 15 Euro im Monat ein erweitertes Datenpaket buchen, so dass ich 10GB Volumen habe statt 5 — die Grenze hatte ich ja trotz schwacher Leitung schon mehrfach gerissen, das wird sich sicher nicht ändern wenn surfen plötzlich Spass macht… :-)
Mit der Anbindung kann ich erstmal leben. Wie lange ich das muss bleibt spannend, nachdem ich in diesem Monat schon die ersten beiden LTE-Netze in meiner näheren Umgebung sehen konnte ist jetzt schon ein drittes auf der Karte. Noch nicht bei mir, aber immerhin: es kommt tatsächlich näher.

Netzabdeckung bei Vodafone

Netzabdeckung bei Vodafone

Schön zu sehen: vor zehn Tagen habe ich mich ja schon über den ersten LTE-Fleck in meiner Umgebung gefreut. Heute wegen was anderem nochmal in die Karte gesehen, und siehe da: in Billerbeck funkt es offenbar auch schon. Ich bin zwar immer noch nicht im Empfangsbereich, aber man sieht es quasi schon kommen.

Der Grund für mein Nachsehen war eigentlich ein anderer. Ich wollte nachsehen aus welcher Richtung Vodafone hier UMTS verbreitet, damit ich weiß wohin ich meine Antenne ausrichten muss (sobald ich eine gekauft habe). Seit Vorgestern bin ich Vodafone-Kunde. UMTS kostet bei ähnlichen Konditionen mit 20 Euro die Hälfte von dem was die Telekom haben will, wenn man statt 5GB ein Volumen von 10GB haben möchte ruft man an und die stellen einem das für weitere 15 Euro im Monat um. Sobald LTE verfügbar ist kann man ohne Mindestvertragslaufzeiten abzuwarten wechseln, und (offenbar im Gegegnsatz zur Telekom) hat Vodafone tatsächlich vor das in absehbarer Zeit flächendeckend auszubauen.

Umstieg T-Mobile zu Vodafone

Umstieg T-Mobile zu Vodafone

Seit Vorgestern bin ich wieder Vodafone-Kunde. Die Hardware ist zwar noch nicht da, da die Verbindung über T-Mobile aber weiterhin irreparabel zu sein scheint habe ich Gestern mal die neue SIM-Karte in den alten Router (Web’n’Walk-Box IV) gesteckt und konfiguriert. Offenbar hat die Box kein SIM-Lock, es hat direkt funktioniert. Was es gebracht hat sieht man sehr schön am Smokeping. Ich habe zwar immer noch nur EDGE, und da sind auch ein paar Peaks drin. Alles in allem aber eine schöne grüne Linie. Ich freue mich auf die neue Hardware und eine Zusatzantenne… da muss ich allerdings noch recherchieren was da Sinn macht und woher ich die kriege. Vorschläge?

Smokeping zu meinem Server

Smokeping zu meinem Server

Dass unser Netz hier ziemlich dürftig ist habe ich ja schon des öfteren geranted. Wir sind gerade wieder an einem historischen Tiefpunkt: seit Vorgestern kann man von Glück reden wenn Pakete überhaupt noch durchkommen. Vor längerer Zeit habe ich in so einer Frustphase mal Smokeping installiert, um die ‚gefühlte Verbindungsqualität‘ mit ein paar Zahlen zu hinterlegen. Die Historie der letzten Tage sieht man im Bild, über die letzten drei Stunden liegt der durchschnittliche Ping bei sechs Sekunden, es kann aber auch mal 14 Sekunden dauern. Wenn das Paket überhaupt zurückkommt, die meisten verschwinden im Orkus. Und nein, das liegt nicht an dem Server den ich da angepingt habe. Der Graph und die Zahlen sehen auch bei Pings auf Heise oder Google so aus. :-(

Also habe ich Gestern Abend mal wieder das Abenteuer eines Anrufes beim rosa Riesen gewagt. Nach erstaunlich kurzer Warteschleife hatte ich jemandem am Apparat der die üblichen Allgemeinplätze runtergebetet hat: „Ja, da gibt es aktuell ein Funkloch, genau bei Ihnen, das soll Heute im Laufe des Tages noch gefixt werden.“ „Wir haben schon nach 19:00 Uhr, wie lange arbeiten Ihre Techniker?“ „Kann ich leider nichts zu sagen. Wenn jetzt einer von den Technik-Kollegen verfügbar wäre würde ich Sie durchstellen, dann könnten Sie da nochmal einen Arbeitsauftrag erstellen lassen. Dann würde sich Morgen auf jeden Fall jemand drum kümmern. Aber die sind leider alle beschäftigt.“ „Sie können kein Ticket für mich erstellen?“ „Nein, leider nicht.“ Naja, so ein Telefonat kostet wenigstens auch nur neun Cent pro Minute…

Aber es kam noch besser: da ich schonmal jemanden an der Strippe hatte habe ich wieder mal nach LTE gefragt. Das ist in absehbarer Zeit wohl der einzige Weg bei uns ernsthaftes Internet zu bekommen, und ich warte da sehnsüchtig drauf. Die Konkurrenz hat auch ganz in der Nähe einen ersten Funkturm ausgerüstet.

Wir erinnern uns: aktuell bietet die Telekom an meinem Standort kein UMTS an, ich habe nur eine Verbindung per EDGE. Mit anderen Worten: maximal 220kBit/s, bei Latenzen um die 600 Millisekunden.

Sinngemäss war die Aussage der Telekom-Hotline folgende: „Nein, aktuell ist nicht absehbar dass die UMTS-Abdeckung noch weiter ausgebaut wird. Und mit LTE werden nur die weissen Flecken geschlossen, in Gegenden in denen es keine Breitbandabdeckung gibt. Sie haben ja schon EDGE, und somit einen Breitband-Anschluss. Da wird es voraussichtlich erstmal nichts geben.“

Bei der Telekom sind 220kBit/s also schon Breitband! Man kann unterschiedlicher Auffassung sein was die Definition des Begriffes ‚Breitband‘ angeht. Die Herangehensweise des Breitbandatlas ist mit Abstand die konservativste, und das sind schon erschreckende 128kBit/s in beide Richtungen. Down wäre das mit EDGE sogar theoretisch möglich, aber Up liegt selbst das theoretische Maximum bei 110kBit/s.

Langer Rede, kurzer Sinn: ich werde mich Heute noch informieren wie lang meine Kündigungsfrist bei T-Mobile ist. Von denen ist kein Service zu erwarten. Von Nachbarn weiss ich dass Vodafone bei uns einen wesentlich besseren Job macht, mal sehen wie bei uns der Empfang ist. Nebenbei scheinen die auch billiger zu sein, da muss ich aber noch genauer die Verträge durchblicken. Bislang wollte ich nur nicht wechseln weil es ja sein könnte dass die Telekom kurz darauf dann LTE anbietet… was offenbar nicht passieren wird. :-(