Das Wort habe ich Gestern in der Monk-Folge ‚Mr. Monk in Las Vegas‘ gehört und mich erstmal eine Weile nicht mehr eingekriegt:

Natalie: Mr. Monk, die sind nicht nackt.
Monk: Sie sind nacktesk.
Natalie: Da haben Sie recht, sie sind nacktesk.

Oder englisch:

Natalie: Mr. Monk, they’re not naked.
Monk: They’re naked-ish.
Natalie: Well, you can’t argue with that. They’re naked-ish.

Dieser Dialog findet neben einer Revue-Bühne statt, auf der einige Tänzerinnen mit ihren Federgeschmückten aber alles in allem knappen Bühnenoutfits proben. Der Rest der Folge war — natürlich wie alle Folgen der Serie — auch sehenswert.

Der Artikel bei Golem ist zwar schon ein paar Tage alt, und eigentlich auch nicht herausragend interessant. Das ‚Kompetenzerlebnis‘ ging mir dann doch nicht mehr aus dem Kopf. Eigentlich ist das aber in dem Artikel auch nur ein Buzzword von vielen, die alle noch in den aktiven Wortschatz integriert werden wollen:

Hacker streben nach einem Kompetenzerlebnis, Cracker suchen zudem Aufregung und den Reiz des Illegalen.
[…]
Obwohl Hacker und Cracker auch unerlaubt in geschützte Systeme eindringen, machen sie es mit deutlich anderer Zielsetzung und werden über andere Anreize motiviert. Dabei wertet es Falko Rheinberg als Glücksfall, dass der auf Schaden zielende Cracker über die rebellische Illegalitätstendenz und nicht über die Kompetenzfreude motiviert ist. Wer nämlich Freude an der Kompetenzsteigerung per se hat, der entwickelt meist eine höhere Expertise.

Das Wort hat Heute ein Arbeitskollege fallengelassen. Ich verstehe das einfach mal als Upper-Class-Bezeichnung für Klugscheißerei, und sowas macht sich als Fremdwort natürlich ausgesprochen gut. Schließlich betrachte ich Aprosdokese als Hobby. :-)

Wikipedia sagt folgendes zur Sophisterei:

Die Sophistik, von griechisch σοφιστής (sophistés) „Weisheitsbringer“ (seinerzeit geläufige Berufsbezeichnung für Lehrer), ist aus heute landläufiger (nachplatonischer) Sicht eine geistige Strömung der griechischen Antike. In herabsetzender Weise spricht man auch von Sophisterei (Weismacherei).

Wieder ein interessanter Ausdruck, diesmal sogar einer in dem ich mich (manchmal) wiederfinden kann: Technological Necrophilia. Und damit meine ich nicht nur meine ersten Autos, von denen eines mal ‚Zombie‘ genannt wurde… eigentlich war es schon tot, aber… :-)

Gefunden habe ich das als Überschrift zu einem eher abwertenden Kommentar bei Slashdot. Es geht darum, daß man einen NewtonOS-Emulator auch auf modernen Linux-PDAs betreiben kann.

Mein moderner PDA ist zwar aus Papier, einen Newton habe ich aber auch noch zu Hause. Vielleicht sollte ich den endlich mal reaktivieren und in mein WLAN konfigurieren, damit ich auch ohne Notebook mailen und Jabber-Nachrichten verschicken kann… mit einem Gerät, dessen Produktion lange vor der Verbreitung von WLAN eingestellt wurde… :-D

Gerade Heute habe ich auf meinem bevorzugten Radiosender einen Bericht über ein soeben erschienenes Wörterbuch mit ‚aussterbenden Worten‘ gehört. Meiner Meinung nach ist das spezielle Exemplar zu wenig neutral, ich habe den Eindruck daß der Autor ein Wort wie ‚Eigenheimzulage‘ deshalb aufnimmt, weil ihm nicht gefällt daß eben diese gestrichen werden soll.

Die Idee als solche finde ich aber gut. Mir fallen auch öfter Worte auf, die aufgrund ihrer seltenen Verwendung oder auch wegen einer besonders schicken Formulierung Extrapunkte für den Sprecher geben sollten. :-)

Auslöser für die Einrichtung einer neuen Kategorie war Routinemäßiger Lebensvollzug. Heute gehört im philosophischen Radiosalon auf dem oben erwähnten Sender. Gemeint ist das ganz normale Leben, aber die Formulierung sticht heraus, oder?

Eigentlich hätte ich aber auch schon eher auf die Idee kommen können, nachdem ein Kollege mich bösgläubig gemacht hat. Mit Religion hat das nichts zu tun, aber bei 13.500 Google-Fundstellen und einem Wikipedia-Eintrag scheint das tatsächlich ein Wort zu sein… ;-)