Ausrüstung - Geschichte

Ich habe immer schon gerne fotografiert. Meine erste Kamera war eine Agfa Instamatic, die ich bekam als ich noch klein war (acht Jahre oder so). Dann habe ich einige Jahre mit verschiedenen Billig-Apparaten geknipst, die aber alle ziemlich schnell den Geist aufgegeben haben. Meine erste Spiegelreflexkamera war quasi ein Erbstück von meinem Opa. Eine Revueflex (Quelle-Hausmarke), gebaut wahrscheinlich irgendwann in den frühen Siebzigern. Dabei waren drei Festbrennweiten (35mm, 50mm und 135mm), und was das faszinierendste war: ein Satz Zwischenringe für Makroaufnahmen. Ich bin heute noch erstaunt, wie gut die Bilder mit der Kamera geworden sind, dafür, daß ich die Belichtung ganz ohne Belichtungsmesser gemacht habe.

Die technische Revolution kam dann 1991 in Form einer Canon EOS 1000f mit dem 35-80mm Standard-Zoom.Mit dem Gerät war ich eigentlich auch ohne weiteres Zubehör immer ganz zufrieden, bis sie mir dann auf dem Zillo-Festival 1997 geklaut wurde.

Der aktuelle Stand der Technik

Diese Beschreibung ist leider total veraltet, den aktuellen Stand muss ich bei Gelegenheit mal beschreiben.

Kamera Hier leistet mir eine Canon EOS 10 gute Dienste, die ich 1997 nach dem Verlust der EOS 1000f gebraucht gekauft habe.
Objektive Quasi 'im Lieferumfang' der Kamera befand sich das 28-80mm USM-Zoom von Canon. Im Laufe der Zeit habe ich meinen 'Objektivpark' durch ein billiges 80-300mm Zoom (Sigma), eine 500mm 'Wundertüte' (Das ist ein konventionelles Billig-Tele aus Russischer Produktion, billig aber optisch erstaunlich gut.), ein 500mm Spiegeltele (Die sogenannte 'Russentonne'. Optisch klar schlechter als die Wundertüte, aber dafür deutlich kompakter.).
Makro-Zubehör Um die faszinierenden Experimente mit den Zwischenringen an meiner ersten SLR-Kamera fortzusetzen, habe ich mir für die EOS einen M42-Adapter, einen M42-Balgen, einen Umkehrring und ein 35mm-M42-Weitwinkel zugelegt. Ich war zwar schon vorher im Besitz von Nahlinsen, diese bieten aber nicht die gleiche Qualität in der Abbildung (Das wäre mit Achromaten wohl besser gewesen).
Sonstiges Zubehör 'Für den Spaß' habe ich noch einen Fischaugen-Adapter, mit dessen Hilfe ich sogar mit meinem Standardzoom (bei 28mm) kreisrunde Abbildungen eines Bildwinkels von nahezu 180 Grad machen kann. Bei 50mm wird die Bildfläche zwar völlig ausgefüllt, allerdings ist immer noch ein deutlicher Fischaugen-Effekt zu sehen. Ansonsten habe ich noch ein ordentliches Blitzgerät, ein billiges Blitzgerät (für die Hochgeschwindigkeitsfotos) und einen Zusatzhandgriff für meine Pranken.
Marke Eigenbau Da ich auch gerne mal den Lötkolben schwinge, habe ich mir zwei Geräte selbst gebaut. Das erste ist ein einfacher Sklavenblitzauslöser. Er besteht nur aus ein paar Bauteilen und ermöglicht das von der Kamera entfesselte Blitzen.
Ein etwas spezielleres Zusatzgerät ist wohl der High-Speed-Blitzauslöser. Eine genauere Beschreibung dazu befindet sich auf der Seite mit den High Speed Aufnahmen.
Die Digitale Anfang März 2001 habe ich mich auf eine längere Dienstreise ins weit entfernte Ausland eingestellt. Leider ist diese Reise abgesagt worden, zwei Tage nachdem ich mir dafür eine digitale Kamera zugelegt habe.
Dabei handelte es sich um eine Kodak DC4800, eine 3,1 MegaPixel-Kamera mit einem optischen 3fach-Zoom, die im Rahmen einer Aktion komplett mit Ladegerät, Tasche sowie einer 16- und einer 32-MB-Speicherkarte verkauft wurde.
2003 wurde die Kodak durch eine Canon Powershot A60 ersetzt. Nachdem ich die drei Megapixel der Kodak nie wirklich benötigt hatte, bin ich auf eine 'kleinere' Kamera mit zwei Megapixeln umgestiegen. Vorteile sehe ich unter anderem auch darin, daß diese Kamera mit Standard-Mignonzellen betrieben wird. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil bei einem längeren Aufenthalt abseits von Steckdosen (z. B. auf Festivals).
Ich finde, daß das Fotografieren mit einer Digitalkamera im Vergleich zu einer richtigen Kamera dem Fahren mit einem Fahrsimulator ähnlich ist. Es ist dem zwar sehr ähnlich, was man mit einem richtigen Auto macht, aber es bringt einen irgendwie auch nicht richtig weiter.
Aus diesem Grund fristet die Digitale fast ausschließlich ein Dasein als Schnappschußmaschine. Lediglich beim Experimentieren mit dem High-Speed-Auslöser kann die Digitale wirklich Zeit und Geld sparen.